Staatsanwaltschaft fordert Aufhebung der illegalen Eigentumsregistrierung für nicht existentes Gebäude auf dem Gelände der O. Dowschenko-Kinostudios
Die Shevchenkivskyi Bezirksstaatsanwaltschaft in Kiew hat ein Gerichtsverfahren eingeleitet, um die illegale Registrierung des Eigentums an einem nicht existierenden Immobilienobjekt auf einem staatlichen Grundstück zu annullieren, dessen Wert auf 150 Millionen Hrywnja geschätzt wird.
Die Shevchenkivskyi Bezirksstaatsanwaltschaft in Kiew hat ein Gerichtsverfahren initiiert, dessen Ziel es ist, die illegale Registrierung des Eigentums an einem nicht existierenden Immobilienobjekt auf einem staatlichen Grundstück zu annullieren. Dieses Grundstück, dessen Wert auf 150 Millionen Hrywnja geschätzt wird, wird von der Nationalen Kinostudie für künstlerische Filme unter dem Namen von Oleksandr Dowschenko genutzt, wie die Pressestelle der Staatsanwaltschaft mitteilte.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde eine Klage beim Gericht eingereicht, in der die Beseitigung von Hindernissen für die Nutzung des staatlichen Grundstücks gefordert wird. Zudem wird die Annullierung der Registrierung des Eigentums an dem nicht existierenden Immobilienobjekt sowie die Streichung der Registrierung des Grundstücks im staatlichen Bodenkataster verlangt. Das betreffende Grundstück hat eine Fläche von über einem Hektar und befindet sich in der Moldawischen Straße im Shevchenkivskyi Bezirk der Hauptstadt.
Das genannte Grundstück ist Teil eines größeren Areals von 16 Hektar, das von dem staatlichen Unternehmen "Nationale Kinostudie für künstlerische Filme unter dem Namen von Oleksandr Dowschenko" genutzt wird. Es ist wichtig zu betonen, dass keine Entscheidung über die Übertragung dieses Grundstücks an Dritte getroffen wurde, was auf eine illegale Übertragung hinweist.
Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass ein privates Unternehmen ohne rechtliche Grundlage das Eigentum an einem nicht existierenden Immobilienobjekt registriert hat, dessen Fläche 155 Quadratmeter übersteigt und das laut Registrierung angeblich auf diesem Grundstück gelegen sein soll. Auf Grundlage dieser illegalen Registrierung wurde anschließend ein Grundstück mit einer Fläche von einem Hektar im staatlichen Bodenkataster mit dem Verwendungszweck "für den Bau und die Wartung von Verwaltungsgebäuden, Bürogebäuden von Wirtschaftssubjekten" gebildet.
Der geschätzte Wert dieses Grundstücks beträgt 150 Millionen Hrywnja, was die Ernsthaftigkeit der Situation und die möglichen finanziellen Verluste für den Staat unterstreicht. Nachdem diese Verstöße festgestellt wurden, beschloss die Staatsanwaltschaft, beim Gericht die Annullierung aller genannten illegalen Registrierungen zu beantragen, um die Rechtmäßigkeit in dieser Angelegenheit wiederherzustellen.
Derzeit hat das Wirtschaftsgericht in Kiew ein Verfahren auf Grundlage der Klage des Staatsanwalts eröffnet. Das Gericht hat bereits eine vorbereitende Sitzung anberaumt, was auf eine weitere Entwicklung des Falls und die Möglichkeit hinweist, alle Umstände, die mit dieser Situation verbunden sind, zu prüfen. Es wird erwartet, dass das Gerichtsurteil nicht nur wichtige Auswirkungen auf die Kinostudie haben wird, sondern auch auf das System der Grundstücksregistrierung in der Ukraine insgesamt.