Fachkomitee des Parlaments empfiehlt personelle Entscheidungen wegen Verzögerung beim Start des Online-Überwachungssystems für Glücksspiel
Das Finanzkomitee der Werchowna Rada der Ukraine hat bei seiner Sitzung am 24. Oktober eine wichtige Entscheidung getroffen, die die Aktivitäten der staatlichen Aufsichtsbehörde für Glücksspiel und Lotterien, PlayCity, betrifft.
Das Finanzkomitee der Werchowna Rada der Ukraine hat bei seiner Sitzung am 24. Oktober eine wichtige Entscheidung getroffen, die die Aktivitäten der staatlichen Aufsichtsbehörde für Glücksspiel und Lotterien, PlayCity, betrifft. In einer Empfehlung an das Parlament wird eine Prüfung der Informationen des Rechnungshofs gefordert, die sich auf die mangelhafte Umsetzung von Empfehlungen beziehen, die dieser Behörde nach einem durchgeführten Audit gegeben wurden.
Der Vorsitzende des Finanzkomitees, Danilo Hetmanzew, äußerte sich in einer Mitteilung über das soziale Netzwerk Telegram und betonte, dass unter den weiteren wichtigen Empfehlungen des Komitees die unzureichende Leistung des amtierenden Ministers für digitale Transformation, Oleksandr Boryniak, sowie des Leiters von PlayCity, Hennadiy Novikov, festgestellt wurde. Dies steht im Zusammenhang mit ihrer verspäteten Reaktion auf die Implementierung des staatlichen Online-Überwachungssystems, das für die Kontrolle im Bereich des Glücksspiels von entscheidender Bedeutung ist.
Danilo Hetmanzew hob hervor, dass das Komitee auch dem Kabinett der Ministerien der Ukraine empfiehlt, die dargelegten Umstände zu prüfen und basierend auf den Ergebnissen dieser Prüfung entsprechende personelle Entscheidungen zu treffen. Er äußerte die Überzeugung, dass solche Entscheidungen in naher Zukunft getroffen werden, da die Situation ein dringendes Handeln erfordert.
Diese Situation hat sich vor dem Hintergrund der Kritik entwickelt, die Hetmanzew gegenüber den Aktivitäten von PlayCity, dem Ministerium für digitale Transformation und dessen ehemaligem Leiter Mykhailo Fedorov, der derzeit das Amt des Verteidigungsministers der Ukraine innehat, geäußert hat. Hetmanzew hat bereits mehrfach betont, dass die Übertragung der staatlichen Politik im Bereich des Glücksspiels unter die Koordination des Ministeriums für digitale Transformation zu einer besorgniserregenden Situation auf dem Markt geführt hat, die durch einen Mangel an angemessener Kontrolle und Organisation gekennzeichnet ist.
Als Antwort auf diese Vorwürfe weisen Vertreter von PlayCity und des Ministeriums für digitale Transformation ihre Schuld zurück. Sie behaupten, dass sie aktiv daran arbeiten, Ordnung auf dem Glücksspielmarkt zu schaffen, nachdem die Kommission für die Regulierung von Glücksspiel und Lotterien aufgelöst wurde. Trotz dieser Zusicherungen bleibt die Situation angespannt, und die Abgeordneten der Werchowna Rada betonen weiterhin die Notwendigkeit dringender Maßnahmen zur Verbesserung der Kontrolle in diesem Bereich.
Somit könnten die Empfehlungen des Komitees als Katalysator für Veränderungen in der Führung der Schlüsselbehörden dienen, die für die Kontrolle im Bereich des Glücksspiels in der Ukraine verantwortlich sind. Diese Angelegenheit hat eine große Bedeutung für die Gewährleistung von Transparenz und Rechtmäßigkeit in diesem Sektor sowie zum Schutz der Verbraucherrechte und zur Verhinderung möglicher Missbräuche.