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Probleme mit dem Frieden im Iran: Trump unterstützt 45-tägigen Waffenstillstandsplan nicht

Trotz intensiver Bemühungen der internationalen Gemeinschaft hat der amerikanische Präsident Donald Trump einen neuen 45-tägigen Waffenstillstandsplan für den Iran nicht unterstützt, was Besorgnis unter Diplomaten auslöst.

Die Länder, die aktiv an der Beendigung des Krieges im Iran arbeiten, haben einen neuen Plan entwickelt, der ein 45-tägiges Waffenstillstandsabkommen vorsieht. Dieser Plan sollte als letzte Möglichkeit dienen, um mögliche großangelegte Militärschläge der USA auf die iranische Energieinfrastruktur und kritische Einrichtungen zu verhindern. Doch trotz dieser Bemühungen hat Präsident Donald Trump den Vorschlag nicht unterstützt, was zu erheblichem Besorgnis unter Diplomaten führt.

Wie CNN unter Berufung auf Quellen aus der US-Regierung berichtet, wurde der Entwurf des Abkommens sowohl an Washington als auch an Teheran übermittelt. Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses bestätigte, dass das Dokument eingegangen sei, betonte jedoch, dass Trump nicht bereit sei, es zu genehmigen. "Das ist nur eine von vielen Ideen", sagte der Beamte und hob hervor, dass die militärischen Operationen der USA im Iran weiterhin in vollem Umfang durchgeführt werden.

Es wird erwartet, dass Trump am 6. April um 13:00 Uhr Washingtoner Zeit (20:00 Uhr Kiewer Zeit) auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus zur Situation im Krieg Stellung nehmen wird. Diese Erklärung könnte erhebliche Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Ereignisse in der Region haben.

Laut CNN haben Länder wie Pakistan, Ägypten und die Türkei versucht, als Vermittler zwischen den beiden Konfliktparteien zu agieren. Allerdings scheiterten die indirekten Verhandlungen in der vergangenen Woche, und die Bemühungen, ein persönliches Treffen zwischen Vertretern der USA und des Iran zu organisieren, scheinen ins Stocken geraten zu sein.

Am 5. April stellte Trump dem Iran ein neues Ultimatum und gab Teheran 48 Stunden Zeit, um die Straße von Hormus zu öffnen. Er äußerte sich scharf und drohte mit Angriffen auf iranische Kraftwerke und Brücken, falls keine Einigung erzielt werde.

Als Reaktion auf diese Drohungen erklärte Teheran, dass im Falle weiterer Angriffe der Vereinigten Staaten auf seine Infrastruktur "die Tore zur Hölle" für die USA und Israel geöffnet würden. Laut CNN betonte Teheran zudem, dass die Straße von Hormus erst nach Erhalt von Entschädigungen für die durch den Krieg verursachten finanziellen Schäden vollständig geöffnet werde.

Am 6. April berichtete das Nachrichtenportal Axios, dass die USA und der Iran über Vermittler die Bedingungen für einen potenziellen 45-tägigen Waffenstillstand erörtern, der als Schritt zur endgültigen Beendigung des Krieges dienen könnte. Doch am selben Tag berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Quellen, dass der Iran das Angebot zur Beendigung des Krieges mit den USA und Israel abgelehnt habe, bei dem Teheran die Straße von Hormus für den Frieden hätte öffnen sollen.

Diese Situation verdeutlicht die Komplexität der diplomatischen Bemühungen in der Region und die Gefahren, die durch die Eskalation des Konflikts entstehen. Die internationale Gemeinschaft hofft auf eine friedliche Lösung der Situation, doch bisher bleiben die Perspektiven ungewiss.