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Präsidentin der Europäischen Kommission verschiebt Besuch in Grönland

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat ihren ursprünglich für März 2023 geplanten Besuch in Grönland verschoben. Diese Entscheidung folgt auf die Ankündigung von Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen über vorgezogene Parlamentswahlen am 24. März.

Wie Ukrinform berichtet, hat Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, ihren Besuch in Grönland, der ursprünglich für März dieses Jahres vorgesehen war, auf unbestimmte Zeit verschoben. Diese Entscheidung wurde notwendig, nachdem die dänische Premierministerin Mette Frederiksen angekündigt hatte, dass am 24. März vorgezogene Parlamentswahlen stattfinden werden.

Nach Informationen von Euractiv deuten Quellen darauf hin, dass die Änderung von von der Leyens Reiseplänen mit der Notwendigkeit zusammenhängt, auf die politische Situation in Dänemark zu reagieren. Ein offizieller Sprecher der Europäischen Kommission bestätigte, dass der Zeitplan für den Besuch überarbeitet wird und betonte, dass "die Arktis für von der Leyen weiterhin eine Priorität darstellt".

Derzeit koordiniert Brüssel aktiv mit Kopenhagen, um so schnell wie möglich ein neues Datum für den verschobenen Besuch festzulegen. Es ist wichtig zu erwähnen, dass von der Leyen während der geplanten Reise beabsichtigte, sich mit dem Premierminister von Grönland, Jens-Frederik Nielsen, sowie anderen lokalen Beamten zu treffen, um Fragen der Zusammenarbeit und der regionalen Entwicklung zu erörtern.

Es ist erwähnenswert, dass von der Leyen Grönland zuletzt im März 2024 besucht hat, als sie zusammen mit der dänischen Premierministerin das Büro der Europäischen Kommission in der Hauptstadt Nuuk eröffnete. Dieser Besuch stellte einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Grönland dar, das ein autonomer Teil des Königreichs Dänemark ist.

Darüber hinaus hatte von der Leyen während ihres vorherigen Besuchs geplant, in Island Halt zu machen, wo ein Sommerreferendum über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen zur EU angekündigt wurde. Auch dieser Besuch wurde jedoch verschoben, was auf die komplizierte politische Situation in der Region hinweist.

Es sei daran erinnert, dass nach den Ergebnissen der vorgezogenen Parlamentswahlen, die am 24. März stattfinden, kein politischer Block, einschließlich der Dreiparteienkoalition, in der Lage war, eine Mehrheit im dänischen Parlament zu gewinnen. Dies schafft zusätzliche Unsicherheiten im politischen Landschaft des Landes und könnte zukünftige Entscheidungen über internationale Besuche und Kooperationen beeinflussen.

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