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Giuseppe Marotta kommentiert die Krise des italienischen Fußballs

Giuseppe Marotta, Präsident des FC Internazionale Milano, äußerte sich zur aktuellen Situation im italienischen Fußball, die durch das erneute Scheitern der Nationalmannschaft, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, geprägt ist.

Giuseppe Marotta, der Präsident des FC Internazionale Milano, hat die besorgniserregende Lage im italienischen Fußball kommentiert. Er wies darauf hin, dass die Nationalmannschaft zum dritten Mal in Folge nicht in der Lage war, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Diese wiederholte Enttäuschung hat in den sportlichen Kreisen für intensive Diskussionen gesorgt. Marotta ist der Meinung, dass die Hauptursache für die Krise in der mangelnden Verfügbarkeit neuer Talente im Land liegt.

Wie TUTTOmercatoWEB berichtet, betonte Marotta, dass die Situation im italienischen Fußball im größeren Kontext betrachtet werden sollte. Er erklärte: „Darüber könnte man lange sprechen, denn jeder redet über Fußball und gibt sich oft als Experte aus, obwohl es sich um ein soziales Phänomen handelt. Diese Krise muss im breiteren Kontext betrachtet werden. Seit 2006 sind wir nicht mehr wettbewerbsfähig, trotz des Sieges bei der Europameisterschaft 2021.“ Seiner Meinung nach gibt es viele Gründe für diese Entwicklung, doch er glaubt, dass es heute vor allem an Talenten mangelt.

Marotta wies zudem darauf hin, dass die einst fruchtbare Region Friaul-Julisch Venetien, die in den 70er Jahren Champions wie Dino Zoff, Fabio Capello und Collovati hervorgebracht hat, heute nicht mehr in der Lage ist, ähnliche Spieler auszubilden. „Warum ist es so, dass die Region Friaul-Julisch Venetien, die in den 70er Jahren solche Champions wie Zoff, Capello und Collovati hervorgebracht hat, heute keine ähnlichen Spieler mehr hervorbringt? Wir müssen verstehen, warum es an jungen Talenten mangelt“, fügte er hinzu.

Es ist erwähnenswert, dass Italien im Finale der Play-offs zur WM 2026 gegen Bosnien und Herzegowina im Elfmeterschießen verloren hat, was zur dritten verpassten Weltmeisterschaft in Folge führte. Diese Niederlage hat eine Welle der Diskussionen unter Fußballexperten und Fans ausgelöst, die sich seit langem um den Zustand der Nationalmannschaft sorgen.

Darüber hinaus wurde kürzlich bekannt, dass Gennaro Gattuso das Amt des Cheftrainers der italienischen Nationalmannschaft niedergelegt hat. Dieser Schritt wurde von der Ankündigung der Rücktritts von Gabriele Gravina, dem Präsidenten des italienischen Fußballverbands, begleitet. Nach diesem Rücktritt gab auch die Legende Gianluigi Buffon bekannt, dass er von seiner Position als Delegationsleiter der Nationalmannschaft zurücktritt.

Es ist zu beachten, dass die italienische Nationalmannschaft zuletzt 2014 an einer Weltmeisterschaft teilnahm, als das Team unter der Leitung von Cesare Prandelli in der Gruppenphase scheiterte. Seitdem hat Italien nicht mehr an einer Weltmeisterschaft teilgenommen, was bei den Fußballfans im Land Besorgnis ausgelöst hat. Italien hat die Fußball-Weltmeisterschaft viermal gewonnen – in den Jahren 1934, 1938, 1982 und 2006. Nur die brasilianische Nationalmannschaft hat mit fünf Titeln mehr Erfolge vorzuweisen.

Berichten zufolge hat die italienische Nationalmannschaft einen einzigartigen Negativrekord aufgestellt, indem sie zum dritten Mal in Folge nicht zur Weltmeisterschaft qualifiziert ist. Auch UEFA-Präsident Aleksander Čeferin äußerte sich zu der Situation und benannte die Verantwortlichen für das Scheitern Italiens bei der WM 2026.

Laut Medienberichten wird Gennaro Gattuso wahrscheinlich die Mannschaft verlassen, nachdem sie sich nicht für die Weltmeisterschaft 2026 qualifizieren konnte. Zwei Hauptkandidaten für die Nachfolge des neuen Trainers der Italiener sind Antonio Conte und Massimiliano Allegri, die derzeit Napoli und Milan trainieren. Diese Situation weckt großes Interesse bei Fußballfans und Experten, die die Entwicklungen im nationalen Fußball aufmerksam verfolgen.