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Pakistans Premier ruft die USA auf, die 'Zerstörung' des Iran aufzuschieben – Zweifel an der Authentizität seiner Aussage

In einem kürzlich veröffentlichten Beitrag des pakistanischen Premierministers Shahbaz Sharif in den sozialen Medien wird die US-Regierung aufgefordert, die 'Zerstörung' des Iran aufzuschieben. Diese Aussage hat erhebliche Resonanz und Zweifel an ihrer Authentizität ausgelöst.

In einem kürzlich veröffentlichten Beitrag des pakistanischen Premierministers Shahbaz Sharif in den sozialen Medien wird die US-Regierung aufgefordert, die 'Zerstörung' des Iran aufzuschieben. Diese Aussage hat erhebliche Resonanz und Zweifel an ihrer Authentizität ausgelöst, da Forbes berichtet, dass der Text möglicherweise außerhalb des Landes verfasst wurde.

Nach Informationen, die von Nutzern sozialer Netzwerke verbreitet wurden, begann die ursprüngliche Version von Sharifs Beitrag mit einem Absatz, in dem es hieß, dass es sich um einen 'Entwurf der Mitteilung des Premierministers von Pakistan in X' handelte. Doch weniger als eine Minute nach der Veröffentlichung wurde dieser Absatz gelöscht, was zusätzliche Fragen zur Echtheit der Aussage aufwarf.

Ryan Grim, der Gründer der Plattform Drop Site Substack, äußerte die Vermutung, dass der Beitrag nicht von Sharif selbst verfasst wurde, da seine eigenen Mitarbeiter ihn nicht als 'Premierminister von Pakistan' bezeichnen würden. Grim glaubt, dass der Text möglicherweise in den USA oder Israel vorbereitet wurde. Andere Nutzer sozialer Netzwerke wiesen ebenfalls darauf hin, dass im ursprünglichen Beitrag angegeben wurde, es handele sich um einen 'Entwurf', und dass der pakistanische Premierminister in englischer Sprache erwähnt wurde. Dies führte sie zu der Annahme, dass die Mitteilung nicht von pakistanischen Beamten verfasst worden sein konnte.

Forbes stellte eine Anfrage an das Büro von Premierminister Sharif, erhielt jedoch bisher keine Antwort. Dies unterstreicht die Ungewissheit in dieser Angelegenheit und wirft Fragen zu den offiziellen Kommunikationen der pakistanischen Regierung auf.

Interessanterweise kündigte der US-Präsident Donald Trump in der Nacht zum 8. April auf der sozialen Plattform Truth Social an, dass er dem Bombardement des Iran für zwei Wochen zustimmen würde, falls Teheran die Straße von Hormus sofort öffne. Diese Aussage war eine Reaktion auf Sharifs Aufruf, Trump zu bitten, die Vereinbarung mit dem Iran um weitere zwei Wochen zu verlängern.

Am 7. April hatte Trump dem Iran mit neuen, mächtigen Angriffen gedroht und erklärt, dass 'eine ganze Zivilisation ausgelöscht werden könnte'. Er warnte auch, dass die USA Angriffe auf Kraftwerke, Brücken und andere Infrastrukturprojekte im Iran durchführen könnten, wenn Teheran keine Vereinbarung trifft und die Straße von Hormus nicht öffnet.

Als Antwort auf diese Drohungen erklärte der Iran, dass im Falle weiterer Angriffe auf seine Infrastruktur für die USA und Israel 'die Tore der Hölle' geöffnet würden. Teheran betonte außerdem, dass es die Straße von Hormus erst nach einer finanziellen Entschädigung durch die Vereinigten Staaten vollständig öffnen würde.

Somit bleibt die Situation rund um den Iran und seine Beziehungen zu den USA angespannt, und die Kommunikationen zwischen den weltweiten Führern werfen immer mehr Fragen und Zweifel auf.