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Kiewer wird aus Deutschland ausgeliefert: Betrug in Höhe von 500.000 Dollar

Deutsche Behörden haben einen 37-jährigen Kiewer festgenommen, der durch Betrug 500.000 Dollar von einem Bekannten erlangte. Dies wurde am Donnerstag von der Kommunikationsabteilung der Kiewer Polizei bekannt gegeben und unterstreicht die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit im Kampf gegen Kriminalität.

Die deutschen Strafverfolgungsbehörden haben kürzlich einen 37-jährigen Kiewer auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland festgenommen, der durch Betrug 500.000 Dollar von einem Bekannten erlangte. Diese Information wurde am Donnerstag von der Kommunikationsabteilung der Kiewer Polizei veröffentlicht, die die Wichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen die Kriminalität hervorhob.

Laut den bereitgestellten Informationen erfuhr der Verdächtige von den erheblichen Ersparnissen seines Bekannten, der ebenfalls in Kiew lebt, und beschloss, sich diese Mittel anzueignen. Der Täter, der arbeitslos war, gab sich als erfolgreicher Unternehmer aus, der angeblich ein profitables Geschäft mit dem Export von Waren ins Ausland, insbesondere in europäische und asiatische Länder, betreibt. Unter dem Vorwand, eine weitere Warenlieferung zu kaufen, lieh er sich von seinem Bekannten 100.000 Dollar und wandte sich später erneut an das Opfer mit der Bitte um weitere 400.000 Dollar, wobei er dies mit der Notwendigkeit begründete, einen lukrativen Vertrag abzuschließen.

Der Verdächtige versprach, den gesamten Betrag innerhalb der nächsten zwei Monate mit Gewinn zurückzuzahlen. Nachdem er jedoch die Gelder erhalten hatte, begann er, jeglichen Kontakt zu dem Kiewer zu vermeiden, und erfüllte seine Verpflichtungen nicht, da er die Ukraine verließ. Dies führte zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen ihn.

Die Ermittler der Kiewer Polizei qualifizierten die Handlungen des Täters gemäß Teil 4 des Artikels 190 des Strafgesetzbuches der Ukraine, der die Verantwortung für die Aneignung fremden Eigentums durch Betrug (Betrug) in besonders großem Ausmaß vorsieht. Die Strafverfolgungsbehörden bereiteten eine Reihe von Verfahrensdokumenten vor und erklärten den Täter dank internationaler Zusammenarbeit über Interpol zur Fahndung.

Vor wenigen Tagen konnten die Kiewer Polizisten in Zusammenarbeit mit ausländischen Kollegen den Aufenthaltsort des Verdächtigen ermitteln und ihn aus Deutschland in die Ukraine ausliefern. Dies stellte einen wichtigen Schritt in einem Fall dar, der nicht nur nationale, sondern auch internationale Strafverfolgungsbehörden auf sich zog.

Derzeit hat das Gericht für den Verdächtigen eine Haftstrafe mit der Möglichkeit der Kaution in Höhe von 13 Millionen Hrywnja angeordnet. Die Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft teilte ebenfalls mit, dass der Ausgelieferte des Betrugs in Höhe von 400.000 Dollar verdächtigt wird.

Der Mann war seit Januar 2021 international gesucht. Mit Beschluss des Schewtschenko-Bezirksgerichts in Kiew wurde gegen ihn eine Haftstrafe verhängt. Im Juni 2024 wurde der Verdächtige in der Bundesrepublik Deutschland festgenommen, und die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden erhielten ihn im April dieses Jahres. Derzeit befindet er sich in Haft, und die Voruntersuchung dauert an.

Die Ermittler des Hauptverwaltungsdienstes der Nationalen Polizei in Kiew führen die Voruntersuchung unter der prozessualen Leitung der Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft durch, was auf einen ernsthaften Ansatz zur Untersuchung dieses Falls und die Bereitschaft der Strafverfolgungsbehörden hinweist, Gerechtigkeit zu gewährleisten.