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US-Botschafter: NATO-Verbündete müssen sich entscheiden, auf wessen Seite sie stehen

Die NATO-Verbündeten der Vereinigten Staaten müssen klar Stellung beziehen und ihre Unterstützung nicht nur verbal, sondern auch durch konkrete Maßnahmen zeigen. Dies betonte der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, in einem Interview mit Newsmax.

Die NATO-Verbündeten der Vereinigten Staaten müssen klar Stellung beziehen und ihre Unterstützung nicht nur verbal, sondern auch durch konkrete Maßnahmen zeigen. Dies betonte der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, in einem Interview mit Newsmax, das am Mittwoch ausgestrahlt wurde. Diese Aussage fiel vor dem Hintergrund der Drohung von Präsident Donald Trump, die USA aus der NATO zurückzuziehen, da die Mitgliedsstaaten des Bündnisses die militärischen Aktionen der Amerikaner gegen den Iran nicht ausreichend unterstützt hätten.

Whitaker wies darauf hin, dass die Zeit für Erklärungen und Rhetorik vorbei sei und dass jetzt der Moment für echte Taten gekommen sei. Er betonte die Notwendigkeit, Fregatten im Persischen Golf zu stationieren, da diese Frage von kritischer Bedeutung sei. Die Moderatorin der Sendung, in der Whitaker zu Gast war, zitierte den britischen Premierminister Keir Starmer, der erklärte, dass die NATO das effektivste Militärbündnis der Welt sei. Sie erwähnte auch, dass Starmer plant, eine internationale diplomatische Konferenz zur Wiederherstellung der Schifffahrt im Persischen Golf abzuhalten, an der bereits 35 Länder teilgenommen haben.

Der US-Botschafter unterstrich, dass europäische Länder in den letzten Monaten viele Erklärungen veröffentlicht hätten, die manchmal den amerikanischen Interessen widersprechen und manchmal teilweise unterstützen. "Jetzt ist nicht die Zeit für eine weitere Erklärung mit scharfen Worten. Jetzt ist die Zeit für echte Taten. Jetzt ist die Zeit für Fregatten im Persischen Golf", sagte Whitaker und forderte die Verbündeten zu aktiven Maßnahmen auf.

Whitaker wandte sich auch an die Verbündeten und fragte, auf wessen Seite sie stehen wollen: "Stehen Sie auf der Seite der Vereinigten Staaten von Amerika? Sind Sie ein wichtiger Verbündeter der Vereinigten Staaten von Amerika? Oder bewegen Sie sich, wissen Sie, in eine andere Richtung? Die Vereinigten Staaten benötigen klare Zeichen des moralischen Geistes; es sind nicht nur Worte, sondern auch Möglichkeiten und Taten, denn das zählt", fügte er hinzu.

Diese Aussage von Whitaker war eine Reaktion auf die jüngsten Kommentare von Präsident Trump, der in einem Interview mit der britischen Zeitung The Telegraph erklärte, dass er ernsthaft darüber nachdenke, die USA aus der NATO zurückzuziehen, aufgrund der Position des Bündnisses im Hinblick auf den Krieg im Iran. Medienberichten zufolge haben jedoch der Kongress der Vereinigten Staaten und das Pentagon versichert, dass das Thema eines Austritts der USA aus der NATO nicht diskutiert wird, und innerhalb des Bündnisses werden Trumps Drohungen als Bluff angesehen.

Im Kontext dieser Ereignisse hat der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg einen Besuch in Washington für die nächste Woche geplant, wo er sich mit Trump treffen wird. Dieser Besuch könnte ein wichtiger Schritt zur Lösung der bestehenden Spannungen zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten innerhalb der NATO sein.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Situation rund um die NATO und die Position der USA in vielen Ländern Besorgnis erregt, da Veränderungen in der Außenpolitik der Vereinigten Staaten erhebliche Auswirkungen auf die globale Sicherheit und Stabilität haben könnten. Beobachter der internationalen Politik verfolgen die Entwicklungen aufmerksam, da diese weitreichende Folgen für die internationalen Beziehungen haben könnten.