Iranischer Botschafter entfernt Post über Ankunft der Delegation in Islamabad für Verhandlungen mit den USA
Der iranische Botschafter in Pakistan, Reza Amiri Moghadam, hat einen Social-Media-Post gelöscht, in dem die Ankunft einer iranischen Delegation in Islamabad angekündigt wurde. Dieser Schritt wurde als vorzeitige Veröffentlichung der Informationen erklärt.
Der iranische Botschafter in Pakistan, Reza Amiri Moghadam, hat am Donnerstagabend einen Beitrag in sozialen Netzwerken gelöscht, in dem die Ankunft einer iranischen Delegation in Islamabad angekündigt wurde. Laut einem Mitarbeiter der Botschaft geschah dies, weil die Informationen zu früh veröffentlicht wurden.
In dem am Donnerstagmorgen auf der Plattform X veröffentlichten Post erklärte der Botschafter, dass die iranische Delegation "heute Abend in Islamabad ankommt, um ernsthafte Verhandlungen auf der Grundlage von zehn Punkten, die von Iran vorgeschlagen wurden, zu führen". Der Beitrag wurde jedoch kurz nach seiner Veröffentlichung wieder entfernt.
Ein offizieller Vertreter der iranischen Botschaft in Islamabad bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass der Post "wegen einiger Probleme" gelöscht wurde, weigerte sich jedoch, weitere Details zu nennen oder zu bestätigen, ob die Ankunft der Delegation am Donnerstag noch erwartet wird. Auf die Nachfrage hin erklärte der Vertreter: "Die Zeit – wir hätten dies nicht senden sollen."
Dieser Vorfall erhöht die Unsicherheit über den Zeitplan der Ankunft der Delegation, obwohl sowohl die Vereinigten Staaten als auch Iran ihre Teilnahme an den Friedensverhandlungen, die von Pakistan in Islamabad organisiert werden, bestätigt haben.
Das Weiße Haus gab bekannt, dass der US-Vizepräsident J. D. Vance die amerikanischen Verhandlungen über den Krieg im Nahen Osten in Islamabad "an diesem Wochenende" leiten wird.
Die Behörden in der Hauptstadt Pakistans haben am Mittwoch lokale Feiertage für die nächsten zwei Tage ausgerufen. Offizielle Gründe für diese Maßnahme wurden nicht angegeben, jedoch sind solche Einschränkungen vor wichtigen diplomatischen Ereignissen üblich.
Laut Informationen des Büros des stellvertretenden Kommissars werden die wesentlichen Dienste, einschließlich Polizei, Krankenhäuser sowie Energie- und Gasversorgungsunternehmen, betriebsbereit bleiben.