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Die Beliebtheit von Gas-Tankstellen steigt: Warum es sich lohnt, auf Gasanlagen umzusteigen

Die steigende Beliebtheit von Gas-Tankstellen ist nicht nur ein Wunsch nach Einsparungen, sondern auch eine pragmatische Entscheidung. In Zeiten ständig steigender Benzin- und Dieselpreise wird Gas zu einer echten Erleichterung für den Geldbeutel.

Die Beliebtheit von Gas-Tankstellen — das ist nicht nur der Wunsch, Geld zu sparen, sondern auch eine ganz pragmatische Überlegung. Angesichts der ständig steigenden Preise für Benzin und Diesel wird Gas zu einer echten Rettung für den Geldbeutel. Moderne Autogassysteme sind längst keine primitiven "Töpfe" mehr, die in den Neunzigern mit Rückschlägen explodierten. Es handelt sich um komplexe Mechanismen mit eigenen Steuerungen, die bei richtiger Pflege jahrelang ohne Beanstandungen funktionieren können.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Gas deutlich empfindlicher auf den technischen Zustand des Fahrzeugs reagiert als Benzin. Hier beginnen die meisten Mythen über die "Schädlichkeit" von Gasanlagen (GBO). Die häufigste Beschwerde von Autofahrern über Gas lautet klassisch: "Mit Benzin läuft der Motor ruhig, aber mit Gas ruckelt er." In der Regel gerät der Gasregler oder die Einspritzdüsen als erstes unter Verdacht. Ein erfahrener Mechaniker weiß jedoch, dass in 80 Prozent der Fälle das Zündsystem der Übeltäter ist.

Der Grund dafür ist, dass das Gas-Luft-Gemisch einen höheren elektrischen Widerstand hat als das Benzin. Dort, wo eine abgenutzte Zündkerze oder ein defektes Hochspannungs-Kabel mit Benzin noch irgendwie zurechtkommt, versagt es bei Gas. Wenn Sie beim Beschleunigen Ruckler verspüren, sollten Sie nicht sofort die Einstellungen der GBO verändern. Überprüfen Sie zuerst die Zündkerzen und Zündspulen, denn Gas macht nur die Probleme sichtbar, die Sie zuvor möglicherweise nicht bemerkt haben.

Ein weiteres Thema, das das Herz eines Fahrers schneller schlagen lässt, ist der Gasgeruch im Innenraum. Hier gelten strenge Regeln: Jeder Hinweis auf einen spezifischen Geruch des Odoriermittels ist ein Grund, sofort das Ventil zu schließen und zur Werkstatt zu fahren. Dies kann ein banales Lockern des Schlauchschellen oder ein Mikroriss in der Membran des Reglers nach einem misslungenen Winter sein. Es kommt auch vor, dass der Geruch aufgrund einer Undichtigkeit im Abgassystem auftritt: Gas brennt länger, und wenn der Krümmer Ritzen hat, zieht die Belüftung die Abgase in den Innenraum. Dies zu ignorieren ist, als würde man mit der eigenen Sicherheit im Lotto spielen.

Manchmal macht auch der Benzinanteil Probleme. Stellen Sie sich vor: Der Tank ist voll, aber das Auto springt nicht an, weil die Benzinpumpe defekt ist. Besitzer von Systemen wie ALEX und anderen modernen Marken haben einen geheimen "Trumpf" — den Notstart mit Gas. Um dies zu bewerkstelligen, muss man den Schlüssel ins Zündschloss stecken, die Taste zum Umschalten von Gas auf Benzin drücken und gedrückt halten, und erst dann die Zündung einschalten. Nach ein paar Sekunden, wenn das Klicken des Ventils die Treibstoffzufuhr bestätigt, kann der Motor gestartet werden. Diese Methode ist eine echte Lebensretter, sollte aber nicht missbraucht werden, da der Kaltstart mit Gas systematisch die Membran des Reglers schädigt.

Wenn Sie feststellen, dass das Auto "träge" geworden ist und seine frühere Spritzigkeit verloren hat, liegt die Ursache in der Regel auf der Hand — es sind schmutzige Filter. An unseren Tankstellen gelangt zusammen mit dem Gas oft eine schwere ölige Fraktion in den Tank, die von den Tankstellenbetreibern als "Kondensat" bezeichnet wird. Dies verstopft den Flüssigkeitsfilter und lagert sich an den Einspritzdüsen ab, wodurch deren schnelles Öffnen behindert wird. Regelmäßige Wartung alle 10.000 Kilometer mit dem Austausch beider Filter kostet im Vergleich zu Motorreparaturen oder dem Austausch von Einspritzdüsen ein kleines Vermögen.

Das Endergebnis der Nutzung von Gas hängt zu 90 Prozent davon ab, wer und wie das System installiert hat. Ungeschickte Hände eines Monteurs, der hastig die Verkabelung "zusammengebastelt" oder die Anschlüsse falsch in den Krümmer eingefügt hat, können das Leben des Fahrers in eine endlose Odyssee durch Werkstätten verwandeln. GBO schädigt den Motor nicht — es ist das arme Gemisch, das durch eine schlechte Einstellung entsteht. Richtig ausgewählte Ausrüstung für ein bestimmtes Motor-Modell funktioniert ebenso unauffällig wie das originale Kraftstoffsystem.