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Nach erfolgreichen Angriffen auf den Ölhafen Primorsk wurden 40% seiner Kapazitäten außer Betrieb gesetzt - Reuters

Laut Informationen von Reuters, basierend auf Satellitenbildern der amerikanischen Firma Vantor, hat der Ölhafen Primorsk durch jüngste Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur erhebliche Schäden erlitten.

Infolge der Angriffe wurde etwa 40% der Kapazitäten des Terminals außer Betrieb gesetzt, was erhebliche Auswirkungen auf die Ölverladung durch diesen strategischen Hafen haben wird.

Wie Reuters berichtet, hat die Ukraine in den letzten Monaten ihre militärischen Aktivitäten intensiviert, insbesondere durch gezielte Angriffe auf russische Hafenanlagen. Diese Angriffe sind die umfangreichsten seit Beginn des Krieges, und die Ergebnisse ihrer Effektivität sind bereits sichtbar. Ende März dokumentierten Satellitenbilder erhebliche Schäden an mindestens acht Tanks, von denen jeder ein Volumen von 50.000 Kubikmetern hat. Dies bedeutet, dass insgesamt etwa 40% des Speichervolumens, das für den Betrieb des Hafens von entscheidender Bedeutung ist, außer Betrieb gesetzt wurden.

Es ist erwähnenswert, dass ein Teil dieser Tanks zur Lagerung von Diesel verwendet wurde, was die Situation mit der Versorgung von Energieträgern weiter kompliziert. Da diese Tanks für die Logistik in den Häfen von entscheidender Bedeutung sind, können ihre Schäden erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb nicht nur von Primorsk, sondern auch von anderen Terminals haben, die von seiner Funktionsfähigkeit abhängen.

Darüber hinaus wurde infolge der Angriffe die Entladung von Öl in einem weiteren wichtigen baltischen Hafen, Ust-Luga, vorübergehend eingestellt. Satellitenbilder zeigen auch, dass hier acht Tanks für Mineralöle, jeder mit einem Volumen von 30.000 Kubikmetern, beschädigt wurden. Dies entspricht etwa einem Viertel der Gesamtkapazitäten des Terminals, und es wurden auch Schäden an einzelnen Anlegestellen festgestellt, was die Situation bei der Verladung von Mineralölen weiter erschwert.

Wie bereits berichtet, sind infolge dieser Angriffe in den Häfen Primorsk und Ust-Luga Brände ausgebrochen, was auf die Schwere der erlittenen Schäden hinweist. Diese Ereignisse unterstreichen die Bedeutung der Energieinfrastruktur im Krieg und ihre Verwundbarkeit gegenüber Angriffen ukrainischer Streitkräfte.

Es ist wichtig zu betonen, dass diese Angriffe vor dem Hintergrund einer allgemeinen Eskalation des Konflikts und zunehmender Spannungen in der Region stattfinden. Die Ukraine setzt weiterhin Maßnahmen zur Verteidigung ihrer Interessen und zur Verringerung der Möglichkeiten des Gegners um, insbesondere durch gezielte Angriffe auf kritische Infrastruktur. Angesichts der aktuellen Situation prognostizieren Experten, dass solche Aktionen langfristige Folgen für die russische Wirtschaft und den Energiesektor haben könnten.

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