Erhöhung der Mehrwertsteuerzahlungen von Google: Rekord-Einnahmen für den Haushalt
Weltweite Giganten des digitalen Marktes, insbesondere Google, steigern die Zahlungen der Mehrwertsteuer (MwSt) an den Staatshaushalt der Ukraine. Im ersten Quartal 2026 beliefen sich die Einnahmen von Google auf 4,5 Milliarden Hrywnja, was einen bedeutenden Fortschritt für das Land darstellt, das aktiv die digitale Wirtschaft entwickelt.
Die ukrainische Finanzverwaltung hat positive Nachrichten über die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer (MwSt) von internationalen Unternehmen, insbesondere Google, veröffentlicht. Im ersten Quartal 2026 wurden 4,5 Milliarden Hrywnja an MwSt von Google gezahlt, was als ein bedeutender Betrag für die Ukraine gilt, die sich in einem Prozess der digitalen Transformation befindet.
Lesja Karnauch, die amtierende Leiterin des Staatlichen Steuerdienstes (DPS), erklärte: „Die Dynamik ist positiv: +28% im Vergleich zum Vorjahr. Im letzten Jahr zahlten internationale Unternehmen im ersten Quartal 3,5 Milliarden Hrywnja für elektronische Dienstleistungen.“ Diese Zahlen belegen das wachsende Interesse internationaler Firmen am ukrainischen Markt und deren Bereitschaft, ihre steuerlichen Verpflichtungen zu erfüllen.
Im Jahr 2026 haben ausländische Unternehmen bereits erhebliche Steuerbeträge gezahlt, wobei globale Technologiefirmen wie Apple, Google, Valve, Meta, Sony, Etsy und Netflix zu den Hauptzahlern gehören. Diese Unternehmen bieten aktiv elektronische Dienstleistungen für ukrainische Verbraucher an und spielen somit eine entscheidende Rolle im Markt.
Die Ukraine hat sich als attraktiver Markt für den Konsum von Inhalten etabliert, was durch die Registrierung von 152 nicht ansässigen Unternehmen, die elektronische Dienstleistungen im Land erbringen, belegt wird. Die Steuer wird von ausländischen Unternehmen gezahlt, die elektronische Dienstleistungen an Privatpersonen auf dem Zollgebiet der Ukraine anbieten, einschließlich Online-Werbung, Zugang zu Video- und Audiocontent, Cloud-Lösungen, Software und anderen digitalen Produkten.
Lesja Karnauch betonte die Bedeutung dieses Prozesses und erklärte: „Es geht um faire Konkurrenz und gleiche Regeln für ukrainische Unternehmen und internationale Giganten. Dies stellt eine erhebliche zusätzliche Ressource für die Finanzierung von Verteidigung, sozialen Bereichen und der Wiederherstellung der Wirtschaft dar.“ Somit ist die Steuerzahlung durch internationale Unternehmen nicht nur eine finanzielle Verpflichtung, sondern auch ein Beitrag zur Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft.
Der DPS erinnerte auch daran, dass die Pflicht zur Registrierung als MwSt-Pflichtiger für Nichtansässige besteht, wenn der Umsatz an elektronischen Dienstleistungen an Privatpersonen auf dem Zollgebiet der Ukraine in den letzten 12 Monaten den Gegenwert von 1 Million Hrywnja übersteigt. Diese Regelung fördert die Einhaltung des ukrainischen Rechts durch Unternehmen und deren Steuerzahlungen.
Wie bereits berichtet, haben internationale nicht ansässige Unternehmen, die elektronische Dienstleistungen an Privatpersonen in der Ukraine anbieten, im Jahr 2024 über 12,6 Milliarden Hrywnja (entsprechend 151,2 Millionen US-Dollar) an Steuerverpflichtungen erklärt. Dies zeigt das Wachstum des Angebots an elektronischen Dienstleistungen, die bei ukrainischen Verbrauchern gefragt sind.
Im Jahr 2025 könnten digitale Plattformen wie Uklon, Uber und Bolt den Status von Steueragenten erhalten, was den Prozess der Steuerzahlung für ausländische Unternehmen weiter vereinfachen würde. Nicht ansässige Unternehmen, die elektronische Dienstleistungen an ukrainische Verbraucher anbieten, zahlten von Januar bis Juni 2025 MwSt in Höhe von 76,5 Millionen Euro und 85,7 Millionen US-Dollar in den Haushalt.
In den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 haben nicht ansässige Unternehmen, die elektronische Dienstleistungen an Privatpersonen auf dem Zollgebiet der Ukraine anbieten, insgesamt 136 Millionen Euro und 165,2 Millionen US-Dollar an der sogenannten Google-Steuer in den Haushalt gezahlt. Dies unterstreicht die Bedeutung dieser Steuer für die Finanzierung staatlicher Ausgaben und die Entwicklung der Infrastruktur des Landes.