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DSNS-Einheiten haben seit Kriegsbeginn fast 200.000 Hektar geräumt

In der Ukraine wird weiterhin intensiv an der Räumung von Gebieten gearbeitet, die durch militärische Konflikte kontaminiert wurden. Laut dem Direktor der Abteilung für Minenräumung der Staatlichen Notdienstbehörde der Ukraine (DSNS), Serhiy Reva, wurden bereits fast 200.000 Hektar geräumt.

In der Ukraine wird weiterhin aktiv an der Räumung von Gebieten gearbeitet, die durch militärische Auseinandersetzungen kontaminiert wurden. Dies teilte der Direktor der Abteilung für Minenräumung der Staatlichen Notdienstbehörde der Ukraine (DSNS), Serhiy Reva, während einer Pressekonferenz mit. Laut Reva haben die Einheiten der DSNS bis heute fast 200.000 Hektar Land geräumt und dabei rund 600.000 explosive Objekte unschädlich gemacht.

Serhiy Reva betonte, dass die Ukraine derzeit eines der am stärksten kontaminierten Länder der Welt ist. Seinen Angaben zufolge beläuft sich die potenziell kontaminierte Fläche in der Ukraine auf etwa 133,3 Tausend Quadratkilometer, was ungefähr 20 % der Gesamtfläche des Landes entspricht. Dies betrifft hauptsächlich die besetzten Gebiete sowie Regionen, in denen weiterhin Kämpfe stattfinden.

Zusätzlich wies Reva darauf hin, dass auch ein erheblicher Teil der Gewässer kontaminiert bleibt, und die Räumung dieser Gebiete nach dem Ende des Krieges geplant ist. Dies verdeutlicht das Ausmaß des Problems, mit dem die Ukraine in der Zukunft konfrontiert sein wird.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass in der Ukraine derzeit 2.400 Sprengstoffexperten tätig sind, die sich mit der Räumung befassen. Dies stellt einen erheblichen Anstieg dar, da vor Beginn des Krieges nur etwa 600 Experten verfügbar waren. Diese Veränderung zeigt den wachsenden Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich, da das Ausmaß der Kontamination dringende und effektive Maßnahmen erfordert.

In diesem Zusammenhang initiiert das Verteidigungsministerium der Ukraine die Schaffung einer neuen Plattform für Minenräumung. Diese Plattform wird ein wichtiges Instrument zur Koordination von Forschung und Innovation im Bereich der Minenräumung darstellen, was die Sicherheitslage im Land erheblich verbessern könnte.

Angesichts all dieser Fakten wird deutlich, dass das Problem der Minenräumung in der Ukraine einen umfassenden Ansatz und eine aktive Beteiligung staatlicher Institutionen, internationaler Organisationen und der Zivilgesellschaft erfordert. Nur durch gemeinsame Anstrengungen wird es möglich sein, die Folgen des Krieges zu bewältigen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

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