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Petition zur Schaffung eines Denkmals für die Helden der Himmels-Hunderter auf dem Unabhängigkeitsplatz hat nicht genügend Stimmen erhalten

Eine kürzlich veröffentlichte Petition auf der Website des Kiewer Stadtrates, die zur Schaffung eines Denkmals für die Helden der Himmels-Hunderter auf dem Unabhängigkeitsplatz aufruft, konnte nicht die erforderliche Anzahl an Stimmen erreichen, was bei den Unterstützern der Initiative Empörung auslöste.

Auf der Website des Kiewer Stadtrates wurden die Ergebnisse einer Petition veröffentlicht, die die Errichtung eines Denkmals für die Helden der Himmels-Hunderter auf dem Unabhängigkeitsplatz sowie eine Gedenkwand für die gefallenen Helden der Freiheit und Unabhängigkeit der Ukraine forderte. Leider konnte die Initiative nicht die erforderlichen Stimmen für eine Prüfung sammeln, was bei den Befürwortern dieser Idee für Unmut sorgte.

Die Petition wurde am 4. Februar eingereicht und hatte bis zum 5. April lediglich 584 Stimmen von den benötigten 6.000 gesammelt. Dies weist auf eine unzureichende Aktivität der Öffentlichkeit in Bezug auf die Ehrung der gefallenen Helden hin, was die Bedeutung solcher Initiativen für die Gesellschaft unterstreicht.

Im Text der Petition wurde darauf hingewiesen, dass bereits 2015 ein Wettbewerb für das beste Projekt eines Denkmals für die Helden der Himmels-Hunderter durchgeführt wurde, jedoch bis heute keine klare Antwort von der Stadtverwaltung zur Möglichkeit der Schaffung eines solchen Denkmals vorliegt. Der Autor der Petition äußerte die Meinung, dass der nördliche Teil oder die Zone des Unabhängigkeitsplatzes der beste Standort für das Denkmal sein könnte.

Der Autor ist zudem der Ansicht, dass entlang der Allee der Helden der Himmels-Hunderter eine Gedenkwand eingerichtet werden sollte, auf der die Namen der gefallenen Helden eingraviert werden, die ihr Leben für die Freiheit und Unabhängigkeit der Ukraine im Rahmen des russisch-ukrainischen Krieges gegeben haben. Er betonte, dass die Plätze auf den Rasenflächen neben dem Gebäude der Konservatoriums, wo Menschen kleine Flaggen zu Ehren ihrer Verstorbenen aufstellen, bald gefüllt sein werden, weshalb die Frage der Schaffung eines Denkmals von großer Aktualität ist.

Diese Petition ist nicht die einzige Initiative, die nicht die erforderliche Anzahl an Stimmen sammeln konnte. Im Februar wurde auf der Website des Kiewer Rates ebenfalls eine Petition vorgestellt, die zur Schaffung eines Denkmals für die Verteidiger der Ukraine und zur Verleihung eines besonderen Status für den Unabhängigkeitsplatz aufrief, jedoch erhielt auch diese nicht genügend Unterstützung.

Der Vorsitzende des Ausschusses für humanitäre und informationelle Politik der Werchowna Rada, Mykyta Poturayev, äußerte seine Meinung, dass es notwendig sei, das Volksdenkmal für die Gefallenen der Ukraine, das sich an der Wand des St. Michael-Klosters in Kiew befindet, zu transformieren. Er betonte auch die Wichtigkeit der Ordnung und der Festlegung räumlicher Grenzen für das Volksdenkmal der Gefallenen der Ukraine auf dem Unabhängigkeitsplatz.

Der ehemalige Leiter des Ukrainischen Instituts für nationale Erinnerung (UINP), Anton Drobovych, ist der Meinung, dass die Situation mit den spontanen Volksdenkmälern gelöst werden kann, indem den Bürgern ein neuer, geeigneterer Ort zur Ehrung der Gefallenen angeboten wird. Dies könnte ein wichtiger Schritt zur Schaffung angemessener Bedingungen für die Ehrung der Helden sein.

Die Ministerin für Veteranenangelegenheiten, Natalia Kalmykova, wies darauf hin, dass die spontanen Volksdenkmäler für die Gefallenen der Ukraine an ihren Standorten bleiben sollten, sie jedoch weniger temporär gestaltet werden sollten, damit sie als langfristiges Symbol des Gedenkens dienen können.

Der Leiter des Ukrainischen Instituts für nationale Erinnerung (UINP), Oleksandr Alfyorov, ist der Ansicht, dass das spontane Volksdenkmal auf dem Unabhängigkeitsplatz einer angemessenen Gestaltung bedarf, einschließlich der Konservierung und Memorialisierung, um eine würdige Ehrung der gefallenen Helden zu gewährleisten.