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Der Sieg der USA über den Iran: Welche Folgen hat das für die Region und die Welt?

Im modernen Zeitalter hinterlassen Kriege und Konflikte tiefgreifende Spuren auf der internationalen Bühne. Eine der Konflikte, die weitreichende Resonanz ausgelöst hat, ist der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Iran.

Die Leiterin des Bereichs "Regionale Sicherheit und Konfliktforschung" der Ilko Kucheriv Stiftung für Demokratische Initiativen, Maria Zolkina, analysiert in ihrem Artikel die Folgen dieses Krieges und beleuchtet, welche Länder die höchsten Preise für den Konflikt gezahlt haben.

Laut ihrer Analyse hat der Sieg der USA über den Iran mehrere Schlüsselaspekte. Erstens bleibt das atomare Arsenal des Iran unberührt, und derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass das Land bereit ist, freiwillig darauf zu verzichten. Diese Frage bleibt offen und könnte in Zukunft zu neuen Konflikten führen.

Zweitens, obwohl das Regime im Iran geschwächt ist, behält es dennoch seine Macht. Dies deutet darauf hin, dass die iranische Regierung in der Lage ist, sich anzupassen und die Kontrolle über die Situation im Land aufrechtzuerhalten, selbst unter dem Druck der internationalen Gemeinschaft.

Ein dritter wichtiger Punkt ist, dass die militärischen Fähigkeiten des Iran teilweise verringert wurden, jedoch weit davon entfernt sind, vollständig zerstört zu sein. Das bedeutet, dass der Iran weiterhin in der Lage ist, auf externe Bedrohungen zu reagieren, was Besorgnis in den Nachbarländern hervorrufen könnte.

Was die Straße von Hormuz betrifft, so wird sie offen bleiben, obwohl sie auch ohne Krieg zugänglich war. Allerdings, wie Zolkina anmerkt, hat der Iran, gelernt, diese wichtige Wasserstraße zu blockieren, nun einen neuen Trumpf in der Hand, der ernsthafte Folgen für die Weltwirtschaft haben könnte.

Die Hauptlast dieses Krieges trugen die Länder des Persischen Golfs, obwohl sie nicht die Initiatoren des Konflikts waren. Dies zeigt, dass der Krieg weitreichende Folgen hat, die die regionale Stabilität beeinflussen.

Europa hingegen hat entschieden abgelehnt, die von der Administration Donald Trumps geschaffenen Probleme zu lösen. Dies könnte auf einen Bruch in der internationalen Politik und ein Fehlen von Einheit unter den westlichen Ländern im Umgang mit dem Iran hinweisen.

Darüber hinaus hat Russland von der finalen Auseinandersetzung zwischen den USA und Europa profitiert, was es ihm ermöglicht hat, seine Positionen in der Region zu stärken. Die arabischen Staaten ihrerseits konnten vorübergehend die Spannungen untereinander in den Hintergrund drängen, was auf neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in der Region hindeuten könnte.

Nicht weniger wichtig ist die Rolle der Ukraine, die ihre internationalen Positionen gestärkt hat, indem sie zu einer Quelle für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien für die Länder des Persischen Golfs und des Nahen Ostens insgesamt geworden ist. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die ukrainische Wirtschaft und internationale Politik.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Krieg zwischen den USA und dem Iran tiefgreifende Spuren in den internationalen Beziehungen hinterlassen hat, und seine Folgen werden noch lange in der Region und der Welt zu spüren sein. Die Länder, die unter diesem Konflikt gelitten haben, müssen Wege finden, um Stabilität und Sicherheit wiederherzustellen, während die internationale Gemeinschaft Lösungen für die bestehenden Probleme finden muss.