Partisanen zeigen die Folgen des Angriffs auf das Werk Kremln El in Brjansk
Die Partisanen der Bewegung Atesh haben die verheerenden Folgen eines Raketenangriffs auf das Werk Kremln El in Brjansk dokumentiert, der vor einem Monat stattfand. Diese Informationen stammen aus Berichten der Partisanen, die die Auswirkungen des Angriffs detailliert beschrieben haben.
Die Partisanen der Bewegung Atesh haben eindrucksvoll demonstriert, wie das Werk Kremln El in Brjansk nach dem Raketenangriff aussieht, der am 10. März stattfand. Die Informationen wurden durch Berichte der Partisanen bereitgestellt, die die Folgen der Attacke ausführlich beschrieben. Der Angriff hat erhebliche Schäden an den Produktionsanlagen verursacht, was die Dringlichkeit der Situation unterstreicht.
Laut den Angaben der Partisanen bemühen sich die Besatzungstruppen, die Produktion im Werk so schnell wie möglich wiederherzustellen. Sie berichteten von schweren Schäden an den Gebäuden der Produktionshallen sowie von einer zerstörten Straße, die innerhalb des Werksgeländes verläuft. Diese Schäden könnten die Produktionskapazitäten des Werks erheblich beeinträchtigen und die Bemühungen der russischen Behörden, die Situation zu stabilisieren, erschweren.
Die Partisanen wiesen ebenfalls darauf hin, dass die russischen Behörden versuchen, das Ausmaß der Schäden zu verbergen, indem sie die Einschlagstellen kaschieren und mit improvisierten Mitteln abdecken. Dies deutet darauf hin, dass die Lage im Werk kritisch ist und die Besatzungstruppen nicht möchten, dass die Öffentlichkeit über den tatsächlichen Zustand informiert wird. Die Geheimhaltung könnte auch darauf hinweisen, dass die russische Regierung besorgt ist über die Auswirkungen des Angriffs auf die militärische Infrastruktur.
Darüber hinaus wurde vor Ort eine deutliche Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen festgestellt. Momentan findet im Werk keine Produktion statt, und die Mitarbeiter befinden sich im Modus der Notfallwiederherstellung, was die Schwere der Schäden und die Notwendigkeit dringender Reparaturen verdeutlicht. Diese Maßnahmen könnten darauf abzielen, das Werk vor weiteren Angriffen zu schützen und die Kontrolle über die Situation zu behalten.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am 10. März bestätigte, dass die ukrainischen Verteidigungskräfte Raketen des Typs Storm Shadow auf das Brjansker Mikroelektronikwerk Kremln El abgefeuert haben. Dieser Angriff stellt einen bedeutenden Schritt im Kampf der Ukraine gegen die russische Aggression dar und zeigt die Entschlossenheit der Ukraine, ihre militärischen Ziele zu erreichen.
Der Gouverneur der Region Brjansk, Alexander Bogomaz, behauptete, dass bei dem Raketenangriff „sechs Menschen“ ums Leben gekommen seien und „weitere 37 verletzt“ wurden. Es ist jedoch bemerkenswert, dass der Beamte nicht auf den Treffer des Werks einging, sondern die Anwohner lediglich über „Rauchentwicklung durch Verbrennungsprodukte im Sowjetischen Bezirk“ informierte, wo sich Kremln El befindet. Diese Diskrepanz könnte darauf hindeuten, dass die Behörden versuchen, die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Folgen des Angriffs im Unklaren zu lassen.
Am 11. März veröffentlichte das Portal Defense Express die Information, dass das Werk Kremln El nach dem Raketenangriff als zerstört und nicht nur beschädigt betrachtet werden kann, da selbst eine teilweise Wiederherstellung der technologischen Prozesse Jahre in Anspruch nehmen würde. Dies unterstreicht die Bedeutung des Werks für die russische Rüstungsindustrie und die Herausforderungen, vor denen die russischen Streitkräfte stehen könnten.
Kremln El ist einer der größten Anbieter von militärischer Mikroelektronik in Russland, in den der Kreml Milliarden investiert hat. In diesem Werk werden Komponenten für die Raketenkomplexe Pantsir, Iskander, Radarsysteme, elektronische Kampfsysteme sowie für russische Drohnen hergestellt. Der Verlust dieses Werks könnte somit erhebliche Auswirkungen auf die Fähigkeiten der russischen Armee im Kontext des andauernden Konflikts haben.
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