Partnerunterstützung ermöglicht die Ausstattung des Zentrums für Kinderkardiologie und -chirurgie mit modernster Technik, – medizinischer Direktor
Die Unterstützung durch internationale Regierungsorganisationen spielt eine entscheidende Rolle bei der Ausstattung des Zentrums für Kinderkardiologie und -chirurgie mit neuester medizinischer Technik, wie der medizinische Direktor Sergej Tschernischuk in einem Interview mit der Nachrichtenagentur 'Interfax-Ukraine' erläuterte.
Die Unterstützung durch Partner, insbesondere von internationalen Regierungsorganisationen, hat sich als entscheidender Faktor für die Ausstattung des Zentrums für Kinderkardiologie und -chirurgie mit modernstem medizinischen Equipment erwiesen. Dies betonte der medizinische Direktor des Zentrums, Sergej Tschernischuk, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur 'Interfax-Ukraine'.
Tschernischuk erinnerte daran, dass das Zentrum für Kinderkardiologie und -chirurgie während eines Raketenangriffs der Russischen Föderation auf die Klinik 'Ochmatdyt' im Sommer 2024 erheblich beschädigt wurde. 'Ein Teil der Geräte wurde durch den Raketenangriff unwiderruflich beschädigt, da unser Gebäude auf dem Gelände von Ochmatdyt nur etwa 10 Meter von dem Gebäude entfernt ist, in das die Rakete eingeschlagen ist. Daher durchdrang die Druckwelle das Zentrum praktisch vollständig, und das Zentrum erlitt erhebliche Schäden, sowohl am Gebäude selbst als auch an fast allen Geräten', erklärte Tschernischuk.
Zu den wichtigsten Partnern, die 'Ochmatdyt' und das Zentrum unterstützt haben, gehört die deutsche staatliche Organisation GIZ. 'Mit finanzieller Unterstützung von GIZ wurde eine Reihe von Geräten für das Gebäude, das sich auf dem Gelände von Ochmatdyt befindet, angeschafft, darunter spezielle Geräte des deutschen Unternehmens Draeger, die für die Betreuung von Neugeborenen bis zu einem Jahr konzipiert sind und über spezielle Lebensunterhaltssysteme und Heizungen verfügen. Zudem wurde das modernste Beatmungsgerät angeschafft, das die NAVA-Technologie (neuroregulierte Beatmung) verwendet, welche die Signale des Zwerchfells des Kindes erfasst und es dem Gerät ermöglicht, sich perfekt an jeden Atemzug anzupassen, sowie ein stationäres Röntgengerät Examion, um sowohl Kindern als auch Erwachsenen mit Herzpathologien zu helfen', fügte er hinzu.
Der medizinische Direktor äußerte auch die Hoffnung auf eine fortgesetzte Unterstützung durch deutsche Partner, einschließlich der Regierung, staatlicher Organisationen und der deutschen Wirtschaft, insbesondere von Herstellern medizinischer Geräte. 'Das Zentrum für Kinderkardiologie und -chirurgie bemüht sich, die medizinische Ausrüstung und die technische Basis ständig zu aktualisieren. Dies ist ein kontinuierlicher Prozess, da jede medizinische Einrichtung, die modern sein möchte und sich mit komplexen Pathologien befasst, ständig auf die Aktualisierung von Geräten oder den Erwerb neuer Technologien angewiesen ist', betonte Tschernischuk.
Er berichtete außerdem, dass derzeit der Bau eines weiteren Gebäudes des Zentrums begonnen hat. 'Und selbstverständlich muss, sobald es gebaut wird, dieses mit medizinischen Geräten ausgestattet werden. Diese Geräte sind recht kostspielig – dazu gehören CT, MRT und Angiographen, alles, was für die Behandlung von Kindern mit verschiedenen Pathologien auf minimalinvasive Weise erforderlich ist. Wir diskutieren die Möglichkeit der Beteiligung deutscher Partner an der Ausstattung dieses neuen Gebäudes, da deutsche Hersteller zu den besten in diesen Bereichen gehören', bemerkte er.
Tschernischuk hob auch hervor, dass das Zentrum in den letzten Jahren, insbesondere seit dem Beginn der umfassenden Invasion, von vielen verschiedenen Stiftungen, großen ausländischen Unternehmen, Kliniken sowie Partnern aus anderen Ländern unterstützt wurde, die Ressourcen fanden oder lokale Unternehmen zur Hilfe überzeugten. 'Ich hoffe, dass dieses Hilfsangebot in Zukunft nicht nachlassen wird, denn jedes Krankenhaus, das modern sein möchte, benötigt ständig neue Geräte oder deren Aktualisierung. In der Welt entstehen neue Technologien, und wenn wir mit den besten Einrichtungen der Welt mithalten wollen, müssen wir die medizinische Ausrüstung aktualisieren', schloss er.
Es sei daran erinnert, dass das Zentrum für Kardiologie und Herzchirurgie des Gesundheitsministeriums der Ukraine moderne hochtechnologische medizinische Geräte erhalten hat, die mit Mitteln der deutschen Regierung angeschafft und über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bereitgestellt wurden. Das Gesamtpaket der finanziellen Hilfe der deutschen Regierung zur Wiederherstellung, Neuausstattung und Modernisierung des NDSL 'Ochmatdyt' sowie zur Unterstützung von vier ukrainischen Kinderkliniken belief sich auf etwa 10 Millionen Euro.