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Papst Leo feiert sein erstes Osterfest als Pontifex

Papst Leo XIV hat am Sonntag seine erste Ostermesse als Pontifex gefeiert und dazu aufgerufen, die Hoffnung angesichts des 'Gewaltkriegs, der tötet und zerstört', nicht zu verlieren.

Am Sonntag, dem ersten Ostersonntag seiner Amtszeit, zelebrierte Papst Leo XIV eine bewegende Messe, in der er die Gläubigen ermutigte, trotz der anhaltenden Konflikte und der damit verbundenen Gewalt die Hoffnung nicht aufzugeben. In seiner Ansprache betonte der Papst, dass 'heute diese Hoffnungslied notwendig ist', da sich Konflikte weltweit ausbreiten und die Menschheit vor großen Herausforderungen steht.

Während der Messe wandte sich der Papst besonders an die Menschen, die in Kriegen kämpfen, die Schwachen misshandeln und den Profit über alles andere stellen. Er rief die Gläubigen dazu auf, inmitten von Tod und Zerstörung, die durch Ungerechtigkeit, parteiischen Egoismus und das Drangsalieren der Armen verursacht werden, die Hoffnung zu bewahren. 'Wir sehen dies in der Gewalt, in den Wunden der Welt, im Schrei des Schmerzes, der aus jeder Ecke kommt, durch Missbrauch, der die Schwächsten unter uns unterdrückt, durch den Götzendienst des Profits, der die Ressourcen der Erde plündert, durch die Gewalt des Krieges, die tötet und zerstört', sagte er.

In seiner Osterpredigt zitierte Papst Leo XIV seinen Vorgänger, Papst Franziskus, und warnte vor der Gleichgültigkeit gegenüber 'anhaltender Ungerechtigkeit, Bösem, Gleichgültigkeit und Grausamkeit'. Er betonte, dass 'die Wahrheit auch ist, dass inmitten der Dunkelheit immer etwas Neues entsteht, das früher oder später Früchte trägt'. Diese Worte sollten den Gläubigen Mut machen, sich nicht von der Verzweiflung überwältigen zu lassen, sondern aktiv für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten.

Nach der Messe wird Papst Leo XIV traditionell die Botschaft 'Urbi et Orbi' verkünden, was aus dem Lateinischen übersetzt 'an die Stadt und die Welt' bedeutet. Diese Botschaft ist ein bedeutendes Ereignis, das dem Papst die Möglichkeit gibt, seine Gedanken und Gebete für die Welt zu teilen und den Menschen Hoffnung zu spenden.

Es ist erwähnenswert, dass Papst Leo XIV erst am 15. März einen eindringlichen Aufruf zum sofortigen Waffenstillstand im Krieg mit dem Iran ausgesprochen hat. Diese Botschaft verdeutlicht sein Engagement für den Frieden und die Beendigung von Konflikten, die das Leben vieler Menschen beeinträchtigen. Zudem hat der Vatikan im Februar entschieden, sich nicht an dem vom US-Präsidenten Donald Trump initiierten Friedensrat zu beteiligen, was auf die komplexen geopolitischen Herausforderungen hinweist, mit denen der Papst und die katholische Kirche konfrontiert sind.

Die Feierlichkeiten zu Ostern sind für die katholische Kirche von großer Bedeutung, da sie die Auferstehung Jesu Christi feiern, die zentrale Botschaft des Christentums. Papst Leo XIV, der erst seit kurzem im Amt ist, steht vor der Herausforderung, diese Traditionen mit den aktuellen globalen Herausforderungen in Einklang zu bringen und den Glauben der Gläubigen zu stärken.

Die Worte des Papstes während der Ostermesse werden sicherlich viele Menschen berühren und zum Nachdenken anregen. In einer Zeit, in der die Welt von Konflikten und Ungerechtigkeiten geprägt ist, ist die Botschaft der Hoffnung und des Glaubens wichtiger denn je. Die Gläubigen sind eingeladen, sich aktiv für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen und die Werte des Christentums in ihrem täglichen Leben zu leben.