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Opposition zu Orban sieht in "Terroranschlagsabsicht" auf Gasleitung Versuch, Wahlen in Ungarn zu sabotieren

Peter Madjar, der Hauptgegner des ungarischen Premierministers Viktor Orban und Anführer der Oppositionspartei 'Tisa', äußerte die Vermutung, dass die kürzlich angeblich vereitelte Sabotage an einer Gasleitung in Serbien eine inszenierte Operation sein könnte, die darauf abzielt, die Wahlen in Ungarn zu stören.

Am 5. April veröffentlichte Peter Madjar, der Anführer der ungarischen Oppositionspartei 'Tisa', eine Erklärung auf Facebook, in der er seine Besorgnis über die jüngsten Ereignisse rund um eine Gasleitung äußerte. Er glaubt, dass die angebliche Sabotage in Serbien möglicherweise als Vorwand genutzt wird, um die bevorstehenden Wahlen in Ungarn zu beeinflussen und zu stören. Madjar betonte, dass er in den letzten Wochen Informationen aus verschiedenen Quellen erhalten habe, die darauf hindeuten, dass Orban bereit sei, 'eine neue Linie zu überschreiten' in seinen Bemühungen, die Wahlen zu seinen Gunsten zu manipulieren, wobei er Serbien und Russland einbeziehen würde.

Madjar wies darauf hin, dass mehrere Personen öffentlich auf die Möglichkeit hingewiesen hätten, dass in Serbien in der Nähe der Gasleitung 'zufällig' etwas geschehen könnte, das mit den Osterfeiertagen zusammenfällt, also eine Woche vor den ungarischen Wahlen. Er erklärte, dass genau dies nun geschehen sei, und äußerte seine Besorgnis über die Absichten der Regierung.

Der Oppositionsführer forderte Viktor Orban auf, 'sofort Informationen über die Entwicklungen bereitzustellen und einen Sicherheitsrat einzuberufen'. Er fügte hinzu, dass es unabhängig davon, wer hinter dieser Provokation stehe, für die Regierung von 'Tisa' wahrscheinlich notwendig sein werde, sich mit dieser Situation auseinanderzusetzen. Madjar appellierte auch an Orban, 'zumindest während der Feiertage die Panikmache zu stoppen', die nach seiner Meinung nach den Methoden russischer Polittechnologen folgt.

„Ich möchte betonen, dass es ihm nicht gelingen wird, die Wahlen am nächsten Sonntag zu sabotieren. Er wird nicht verhindern können, dass Millionen Ungarn zwei der korruptesten Jahrzehnte in der Geschichte unseres Landes beenden“, unterstrich Madjar. Diese Aussage verdeutlicht die Entschlossenheit der Opposition, trotz der Herausforderungen, die sich aus der aktuellen Situation ergeben, an den Wahlen festzuhalten.

Madjar äußerte zudem, dass die Ungarn genügend Gründe hätten, besorgt zu sein, dass der Premierminister, bedroht durch den Verlust seiner Macht, auf Rat russischer Agenten versucht, Angst in der Bevölkerung zu schüren durch zunehmend unbeholfene 'False-Flag-Operationen'. Er fügte hinzu, dass, falls Orbans Propagandamaschine diese Provokation in ihrer Kampagne nutzen sollte, dies ein offenes Eingeständnis wäre, dass es sich um eine geplante 'False-Flag-Operation' handelte.

Im Falle eines Wahlsiegs versprach Madjar, dass seine Regierung eine angemessene Untersuchung durchführen werde, um herauszufinden, wer hinter dieser Situation stehe. Der ungarische Investigativjournalist Szabolcs Panyi äußerte ebenfalls die Meinung, dass die angeblich vereitelte Sabotage an der Gasleitung, die nach Ungarn führt, sehr stark nach einer inszenierten 'Show' aussieht, die dem ungarischen Premierminister Viktor Orban als Vorwand dienen soll, um von einer bevorstehenden Wahlniederlage abzulenken.

Am 5. April wurde in Serbien ein versuchter Anschlag auf die Gasleitung, die nach Ungarn führt, gemeldet: In der Nähe wurden angeblich große Pakete mit Sprengstoff und Zündern gefunden. In Reaktion auf diese Situation berief der ungarische Premierminister Viktor Orban den Nationalen Sicherheitsrat ein. Es ist wichtig zu erwähnen, dass bereits lange zuvor in Ungarn die Sicherheitsvorkehrungen für die Energieinfrastruktur angeblich aufgrund einer 'ukrainischen Bedrohung' verstärkt worden waren, während Serbien die Armee zur Sicherung der Infrastruktur mobilisierte, die die Gasversorgung nach Ungarn gewährleistet.