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OpenAI wendet sich an Staatsanwälte wegen der Handlungen von Elon Musk und Meta

Die Firma OpenAI hat offiziell die Staatsanwälte von Kalifornien und Delaware um eine Untersuchung der Handlungen von Elon Musk und der Firma Meta gebeten. In ihrem Schreiben äußert OpenAI den Verdacht auf mögliche Absprachen zwischen Musk und dem CEO von Meta, Mark Zuckerberg, die auf wettbewerbswidriges Verhalten hindeuten könnten.

Die Technologieunternehmen stehen im Fokus, nachdem OpenAI, das für seine Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz bekannt ist, Bedenken hinsichtlich der Aktivitäten von Elon Musk und Mark Zuckerberg geäußert hat. In einem offiziellen Schreiben an die Staatsanwälte von Kalifornien und Delaware fordert OpenAI eine gründliche Untersuchung, da sie den Verdacht hegen, dass eine mögliche Koordination zwischen Musk und Zuckerberg vorliegt, die gegen Wettbewerbsregeln verstoßen könnte.

Das Schreiben von OpenAI wurde im Kontext eines Artikels im Magazin The New Yorker bekannt, der kritische Äußerungen über den CEO von OpenAI, Sam Altman, enthielt. Dennoch betont OpenAI in ihrem offiziellen Anliegen, dass der Fokus nicht auf den Vorwürfen gegen Altman liegt, sondern vielmehr auf den potenziellen Verstößen von Musk, die die Wettbewerbsfähigkeit von OpenAI gefährden könnten.

Der Leiter der globalen Beziehungen bei OpenAI betonte, dass die Handlungen von Musk und Zuckerberg ernsthafte Zweifel aufwerfen und eine detaillierte Untersuchung verdienen. Laut Berichten der Sacramento Bee erwähnt das Schreiben mögliche Versuche zur Koordination, bei denen Musk angeblich versuchte, belastendes Material über Altman zu sammeln, was bei OpenAI Besorgnis ausgelöst hat.

OpenAI fordert die Staatsanwälte auf, mögliche unangemessene und wettbewerbswidrige Handlungen von Musk und Meta zu überprüfen, einschließlich potenzieller koordinierter „Angriffe“ auf das Unternehmen. OpenAI ist der Ansicht, dass solche Handlungen ihre Fähigkeit zur Entwicklung einer künstlichen allgemeinen Intelligenz erheblich einschränken könnten, was ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit ist.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass Elon Musk, der ebenfalls aktiv im Bereich der künstlichen Intelligenz tätig ist, eine Klage gegen OpenAI in Höhe von 134 Milliarden Dollar eingereicht hat. OpenAI bezeichnet diese Klage als Teil einer langanhaltenden Kampagne gegen das Unternehmen und stellt fest, dass sie unbegründet ist und einem Muster ständigen Drucks auf ihre Aktivitäten entspricht. Der Fall wird derzeit vor dem Bundesgericht im Northern District of California verhandelt, und die Auswahl der Geschworenen soll am 27. April beginnen.

In dem Schreiben von OpenAI wird auch ein Artikel aus The New Yorker erwähnt, der sich mit den Mittelsmännern von Musk beschäftigt. Laut diesem Artikel verbreiteten Personen, die mit Musk in Verbindung stehen, Dutzende Seiten detaillierter Informationen über Altman, einschließlich Daten über seine Unternehmen, Kontakte aus seinem Umfeld und andere Informationen, die durch langanhaltende Beobachtungen gesammelt wurden. Einer der Mittelsmänner behauptete sogar, die Flüge von Altman und die Veranstaltungen, die er besuchte, überwacht zu haben.

Darüber hinaus wird in dem Schreiben darauf hingewiesen, dass solche Handlungen darauf abzielen könnten, die Kontrolle über die Entwicklung der künstlichen allgemeinen Intelligenz an Wettbewerber zu übertragen, die nicht für die Sicherheit verantwortlich sind. Dies bereitet OpenAI ernsthafte Sorgen, da das Unternehmen bestrebt ist, eine ethische und sichere Entwicklung von KI-Technologien zu gewährleisten.

Laut Informationen von Engadget schrieb Zuckerberg im vergangenen Jahr eine Nachricht an Musk mit dem Angebot, bei der Reduzierung des Bundeshaushalts zu helfen. In der Antwort fragte Musk, ob Zuckerberg bereit sei, eine gemeinsame Teilnahme an den Ausschreibungen für das geistige Eigentum von OpenAI in Betracht zu ziehen. Daraufhin schlug Zuckerberg vor, das Gespräch telefonisch fortzusetzen, was auf ein mögliches Interesse von Meta an einer Zusammenarbeit mit Musk hindeutet.