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Oleg Dulub bewertet das Spiel von Illja Zabarni, Verteidiger von PSG und der ukrainischen Nationalmannschaft

Oleg Dulub, ein bekannter ukrainischer Fußballexperte, äußerte sich zu den Leistungen von Illja Zabarni, dem Verteidiger des Pariser Saint-Germain und der ukrainischen Nationalmannschaft. Er zieht Parallelen zu Dmitri Tschygrynski, als dieser von Schachtjor Donezk zu Barcelona wechselte.

Oleg Dulub, ein angesehener ukrainischer Fußballexperte, hat seine Beobachtungen zu den Leistungen von Illja Zabarni, dem Verteidiger von Paris Saint-Germain (PSG) und der ukrainischen Nationalmannschaft, geteilt. In seiner Analyse hebt Dulub hervor, dass Zabarni ihn an Dmitri Tschygrynski erinnert, der damals von Schachtjor Donezk zu Barcelona wechselte. Diese Vergleiche verdeutlichen die hohen Erwartungen, die an junge Talente im internationalen Fußball gestellt werden.

„Zabarni ist ein Markenzeichen der Nationalmannschaft. Wenn er nicht in Form ist, hat das Auswirkungen auf das gesamte Team“, betonte Dulub. Er verwies auf das Spiel gegen Schweden, in dem die Ukraine mit 1:3 unterlag, und merkte an, dass Zabarni in diesem Spiel mehrere unerklärliche Fehler gemacht habe, die in der Vergangenheit nicht aufgetreten seien. „Das ist reine Psychologie. Auch in diesem Spiel gegen Albanien war er nicht überzeugend – von einem Spieler seines Kalibers erwarten wir deutlich mehr. Es erinnert mich an eine bestimmte Phase in der Karriere von Tschygrynski, als er zu Barcelona wechselte. Es sind gewisse Parallelen erkennbar“, fügte der Experte hinzu.

Dulub äußerte zudem die Meinung, dass der Wechsel Zabarni zu PSG möglicherweise negative Auswirkungen auf sein Spiel gehabt habe. „Natürlich. PSG ist nicht Bournemouth. Dort gelten andere Anforderungen an Ballkontrolle, das technische Niveau der Liga ist ein anderes. Er benötigt Zeit zur Anpassung“, erklärte er in einem Kommentar für die ukrainische Fußballföderation.

Illja Zabarni wechselte im August 2025 zu PSG und hat seitdem 29 Spiele für den französischen Klub absolviert, in denen er ein Tor erzielte. Trotz dieser Erfolge ist Dulub der Ansicht, dass der Spieler sich noch nicht an die neuen Spielbedingungen angepasst hat. Diese Herausforderung ist nicht ungewöhnlich für Spieler, die in eine der besten Ligen der Welt wechseln.

Es ist erwähnenswert, dass die ukrainische Nationalmannschaft sich nicht für die Weltmeisterschaft 2026 qualifizieren konnte, nachdem sie im Halbfinale der Play-offs gegen Schweden mit 1:3 verloren hat. Die Schweden hingegen gewannen im Finale gegen Polen mit 3:2 und sicherten sich somit einen Platz im Turnier. Dennoch gelang es der ukrainischen Mannschaft in einem Freundschaftsspiel, Albanien mit 1:0 zu besiegen, was für die Fans eine kleine Erleichterung darstellte.

Darüber hinaus wurde zuvor berichtet, dass Sergei Rebrov, der Cheftrainer der ukrainischen Nationalmannschaft, den Wunsch geäußert hat, in seiner Position zu bleiben, und bereit ist, auf einen Teil seines Gehalts zu verzichten, um dies zu ermöglichen. Diese Bereitschaft zeigt, wie wichtig ihm die Weiterentwicklung des Teams ist.

Somit bleibt die Situation rund um Zabarni und die ukrainische Nationalmannschaft angespannt, und die Fans hoffen auf eine Verbesserung der Ergebnisse in der Zukunft. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um das Vertrauen der Anhänger zurückzugewinnen und die Mannschaft auf den richtigen Kurs zu bringen.