NSZU arbeitet an der Erweiterung des Rückerstattungsprogramms für Medikamente im Oktober
Die Nationale Gesundheitsdienst der Ukraine (NSZU) plant eine umfassende Erweiterung des Rückerstattungsprogramms für Medikamente, die im Oktober dieses Jahres in Kraft treten soll. Dies gab der stellvertretende Leiter der NSZU, Oleksandr Ryabets, während einer Pressekonferenz bekannt.
Die Nationale Gesundheitsdienst der Ukraine (NSZU) arbeitet intensiv an der Erweiterung des Rückerstattungsprogramms für Medikamente, das für Oktober dieses Jahres geplant ist. Oleksandr Ryabets, der stellvertretende Leiter der NSZU für digitale Entwicklung, digitale Transformation und Digitalisierung, informierte darüber während einer Pressekonferenz am Donnerstag.
Nach seinen Angaben begann das Rückerstattungsprogramm für Medikamente in der Ukraine im Jahr 2019, als die Rückerstattung für 21 internationale nicht geschützte Namen (INN) eingeführt wurde. Ryabets erklärte, dass im Jahr 2025 bereits 100 INN in das Programm aufgenommen werden sollen, und bis 2026 wird die Anzahl auf 122 steigen, was mehr als 740 Handelsnamen von Arzneimitteln umfasst.
Oleksandr Ryabets betonte, dass das Rückerstattungsprogramm für Medikamente weiterhin wächst und es den Patienten ermöglicht, die finanziellen Belastungen durch Behandlungen zu verringern. Derzeit, so Ryabets, wird die Rückerstattung für zwei INN eingeführt, die die Behandlung von Typ-2-Diabetes betreffen. Gleichzeitig arbeitet die NSZU gemeinsam mit dem Ministerium für Gesundheit der Ukraine (MOZ) an der Erweiterung des Programms „Erschwingliche Medikamente“ für den Oktober.
Ryabets wies auch darauf hin, dass im Rahmen dieser Erweiterung die Möglichkeit geprüft wird, Teststreifen für Patienten mit Typ-2-Diabetes in das Programm aufzunehmen. Darüber hinaus ist geplant, älteren Patienten, insbesondere denen über 65 Jahren, die Möglichkeit zu bieten, Insuline kostenlos zu erhalten. Allerdings gibt es laut dem Beamten derzeit noch keine konkreten Details zu dieser Neuerung.
Diese Initiativen sind Teil der Bemühungen der NSZU, den Zugang zu medizinischen Dienstleistungen und Medikamenten für die Ukrainer zu verbessern, insbesondere für diejenigen mit chronischen Erkrankungen. Es ist wichtig zu betonen, dass das Rückerstattungsprogramm für Medikamente einen bedeutenden Schritt zur Gewährleistung der Verfügbarkeit von Arzneimitteln für die Bevölkerung darstellt, was insbesondere in Anbetracht der aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen von großer Bedeutung ist.
Zusammenfassend äußerte Oleksandr Ryabets die Hoffnung, dass die neuen Änderungen im Rückerstattungsprogramm für Medikamente das Leben von Patienten mit Diabetes erheblich erleichtern und zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands der Bevölkerung in der Ukraine beitragen werden.