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Niederländische Unternehmen interessieren sich für Investitionen in den Wiederaufbau der Ukraine - Minister für Außenhandel

Niederländische Unternehmen zeigen ein reges Interesse an Investitionen in die Ukraine, was erheblich zur Wiederherstellung und Rekonstruktion des Landes beitragen könnte. Dies erklärte der niederländische Minister für Außenhandel in einem exklusiven Kommentar gegenüber dem Korrespondenten von Ukrinform in Den Haag.

Niederländische Unternehmen zeigen ein reges Interesse an Investitionen in die Ukraine, was erheblich zur Wiederherstellung und Rekonstruktion des Landes beitragen könnte. Dies erklärte der niederländische Minister für Außenhandel in einem exklusiven Kommentar gegenüber dem Korrespondenten von Ukrinform in Den Haag. Der Minister betonte, dass diese Investitionen nicht nur der Ukraine in schwierigen Zeiten helfen, sondern auch lukrative Geschäftsmöglichkeiten für niederländische Unternehmen schaffen werden.

Er hob hervor, dass niederländische Unternehmen über umfangreiche Erfahrungen in Schlüsselbereichen wie Energie, Gesundheitswesen und Agrarindustrie verfügen. "Das sind die Branchen, in denen der Bedarf in der Ukraine hoch ist, und die Niederlande können einen Mehrwert bieten", sagte der Minister.

Auf dem Business-Forum im Rahmen der "Lwiw-Konferenz", das in der niederländischen Stadt Breda stattfand, waren 80 Unternehmen aus der Ukraine und den Niederlanden vertreten. Der Minister berichtete, dass an der Veranstaltung 47 niederländische und 33 ukrainische Unternehmen teilnahmen, die aktiv in verschiedenen Bereichen tätig sind, darunter Energie, zirkuläres Bauen und Agrarindustrie.

„Die Durchführung der ‚Lwiw-Konferenz‘ in Breda fördert die Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern“, betonte er. Laut dem Minister zielt die Partnerschaft nicht nur darauf ab, Unterstützung in Krisenzeiten zu leisten, sondern eröffnet auch Möglichkeiten für eine langfristige Zusammenarbeit.

Zu den Prioritäten der Konferenz gehörten der nachhaltige Wiederaufbauprozess, die energetische und agrarische Transformation, die Stärkung der sozialen Infrastruktur und die Förderung der Rechtsstaatlichkeit. Der Minister stellte zudem fest, dass das Business-Forum einen weiteren konkreten Schritt zur Erleichterung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen beider Länder darstellt.

Dank des Forums konnten die Unternehmen Geschäftsmöglichkeiten in der Ukraine erörtern, potenzielle Geschäftsriskiken verringern und Barrieren abbauen, die Investitionen behindern, insbesondere in priorisierten Sektoren wie Gesundheitswesen, Energie, Agrarlebensmittelwirtschaft und Wasserversorgung.

Sjoerdsma bemerkte, dass während des Business-Forums über 100 individuelle Treffen zwischen Unternehmen beider Länder stattfanden, was zur Vertiefung der Zusammenarbeit im privaten Sektor beitrug. „Darüber hinaus förderte die Veranstaltung eine breitere Zusammenarbeit zwischen den privaten Sektoren, was durch die Unterzeichnung eines Memorandums über die Zusammenarbeit zwischen den Häfen von Rotterdam und Odessa zur Förderung des Wissensaustauschs und der Expertise belegt wird“, betonte er.

Es sei daran erinnert, dass am 30. März die Häfen von Odessa und Rotterdam ein Memorandum über die Zusammenarbeit unterzeichneten, was einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der bilateralen Beziehungen darstellt. Dieses Memorandum zielt darauf ab, den Austausch von Erfahrungen und Wissen zwischen den Häfen zu fördern, was sich positiv auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und den Niederlanden auswirken könnte.

Foto: Ministerie van Buitenlandse Zaken

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