Kyiv Post

Mindestens 22 Verletzte nach Zugentgleisung in Russland

In der russischen Region Uljanowsk wurden mindestens 22 Personen bei einem Zugunglück verletzt, wie die lokalen Behörden am Freitag berichteten. Glücklicherweise gab es keine Todesopfer unter den Passagieren.

In der Uljanowsk-Region, etwa 900 Kilometer östlich von Moskau, kam es zu einem schweren Zugunglück, bei dem mindestens 22 Menschen verletzt wurden. Dies wurde von den örtlichen Behörden am Freitag bekannt gegeben. Die Berichte bestätigen, dass trotz der Verletzungen glücklicherweise keine Passagiere ihr Leben verloren haben.

Der Vorfall ereignete sich, als sieben Wagen eines Zuges aus den Gleisen sprangen. Der Zug war auf der Strecke von Tscheljabinsk im Ural nach Moskau unterwegs. Der Gouverneur der Uljanowsk-Region, Alexei Russkikh, bestätigte die Details des Unglücks und betonte, dass alle Verletzten schnell medizinisch versorgt wurden.

Fernsehaufnahmen zeigten die entgleisten Wagen, die auf der Seite lagen. Der Gouverneur der Tscheljabinsk-Region, Alexei Teksler, äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall über den Messenger-Dienst Telegram. Er stellte klar, dass es keine Todesopfer gebe, aber dass mindestens 22 Personen Verletzungen erlitten hätten.

„Vorläufigen Informationen zufolge haben zwei Passagiere Knochenbrüche erlitten. Darüber hinaus haben zwanzig weitere Personen Prellungen erlitten, darunter ein Kind mit einer verletzten Wade“, erklärte Teksler weiter.

Die genauen Ursachen des Unglücks sind derzeit noch unklar. Der Russische Untersuchungsausschuss hat bereits ein Verfahren eingeleitet, um mögliche Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften der Eisenbahn und die Betriebsnormen zu untersuchen. Die Ermittler sind bereits vor Ort, um die Umstände des Vorfalls zu klären.

Laut einem Vertreter der Russischen Eisenbahnen (RZD), der von der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert wurde, befand sich der Zug mit insgesamt 412 Passagieren auf der Strecke. Dieses Ereignis hat in der Öffentlichkeit Besorgnis über die Sicherheit des Schienenverkehrs in Russland ausgelöst, insbesondere angesichts der zunehmenden Aufmerksamkeit für Vorfälle im Eisenbahnsektor.

In Reaktion auf das Unglück haben die Behörden dazu aufgerufen, die Kontrollen zur Einhaltung der Sicherheitsvorschriften im Schienenverkehr zu verstärken, um ähnliche Tragödien in der Zukunft zu vermeiden. Die laufenden Ermittlungen werden mit Spannung verfolgt, und die Gesellschaft wartet auf Ergebnisse, die Aufschluss über die Ursachen des Vorfalls und mögliche Mängel im Sicherheitssystem geben könnten.