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Auf Wolhynien wurde ein Schmuggel von Nahrungsergänzungsmitteln unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe im Wert von 58 Millionen aufgedeckt

Die ukrainischen Behörden haben einen umfangreichen Schmuggel von Nahrungsergänzungsmitteln aufgedeckt, der von einem Einwohner Wolhyni organisiert wurde. Die illegalen Aktivitäten umfassten die Verwendung gefälschter Dokumente zur Umgehung von Zollgebühren.

Nach Informationen, die von der Pressestelle des Büros für wirtschaftliche Sicherheit der Ukraine (BEB) veröffentlicht wurden, wurde ein Schmuggel von Nahrungsergänzungsmitteln aufgedeckt, der von einem Bewohner Wolhyni organisiert wurde. Laut den Ermittlungen hatte der Mann den Transport der Waren über den Zollpunkt "Jahodyn" organisiert und dabei gefälschte Dokumente verwendet, um die Zollabfertigung zu ermöglichen. Dies ermöglichte es ihm, die Zahlung von Zollgebühren zu umgehen, während die Produkte anschließend als kommerzielle Waren auf dem Territorium der Ukraine verkauft werden sollten.

Die Pressestelle des BEB betonte, dass die gemeinnützige Stiftung, über die die Waren eingeführt wurden, sich nicht an der angegebenen rechtlichen Adresse befand. Darüber hinaus befindet sich der Leiter dieser Stiftung seit 2023 außerhalb der Ukraine, was ernsthafte Fragen zur Legitimität der mit dieser Stiftung verbundenen Operationen aufwirft. Die Ermittlungen haben auch ergeben, dass das ungarische Unternehmen, das in den Dokumenten als Spender humanitärer Hilfe aufgeführt war, zum Zeitpunkt des Imports der Nahrungsergänzungsmittel nicht aktiv war.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs, das die Schmuggelware transportierte, beschlagnahmten die Ermittler etwa 400 verschiedene Arten von Nahrungsergänzungsmitteln mit einem Gesamtgewicht von über 16.000 Kilogramm. Unter den beschlagnahmten Waren befanden sich Vitamine, diätetische und sportliche Ergänzungen sowie Aminosäuren. Auf die gesamte beschlagnahmte Ware und das Vermögen des Beschuldigten wurde ein Arrest verhängt, was die Ernsthaftigkeit der Situation unterstreicht.

Der Wolhynier wurde bereits der Verdächtigung gemäß Teil 2 des Artikels 201-3 des ukrainischen Strafgesetzbuchs wegen Schmuggel von Waren beschuldigt. Das Gericht wählte für den Verdächtigen eine Maßnahme der richterlichen Aufsicht in Form von Hausarrest, die es den Ermittlern ermöglicht, die Voruntersuchung ohne das Risiko einer Flucht des Verdächtigen fortzusetzen.

Dieser Schmuggelvorfall ereignete sich vor dem Hintergrund anderer Verbrechen im Zusammenhang mit illegalen Machenschaften. Kürzlich deckte das BEB in Kiew ein weiteres Schema illegaler Bautätigkeiten auf, bei dem dem Staat ein Schaden von über 2,3 Millionen Hrywnja entstanden ist. Dies weist auf systematische Probleme bei der Einhaltung von Gesetzen und der Kontrolle über die Aktivitäten von gemeinnützigen Stiftungen in der Ukraine hin.

Angesichts dieser Ereignisse ist es wichtig zu betonen, dass die Strafverfolgungsbehörden weiterhin aktiv daran arbeiten, ähnliche Verbrechen aufzudecken und zu verhindern. Die Öffentlichkeit wird ebenfalls aufgefordert, bei der Interaktion mit gemeinnützigen Stiftungen aufmerksam und vorsichtig zu sein, insbesondere in Kriegszeiten, in denen humanitäre Hilfe von äußerster Wichtigkeit ist.

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