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Neuer Brunnen anstelle des Lenin-Denkmals in Kiew – Kiewer Stadtverwaltung

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist eine bedeutende Neugestaltung des öffentlichen Raums geplant, der sich an der Kreuzung des Taras-Schewtschenko-Boulevards und der Chreschtschatyk-Straße befindet.

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist eine bedeutende Neugestaltung des öffentlichen Raums geplant, der sich an der Kreuzung des Taras-Schewtschenko-Boulevards und der Chreschtschatyk-Straße befindet. Dies gab die Kiewer Stadtverwaltung (KМDA) bekannt und betonte die Wichtigkeit dieses Projekts zur Verbesserung der Lebensqualität für Einwohner und Touristen.

Gemäß den von der KМDA veröffentlichten Informationen sieht das Projekt die Umgestaltung des Gebiets unter Berücksichtigung von Zugänglichkeit und modernen städtischen Standards vor. Die Umsetzung dieses Projekts erfolgt mit Unterstützung von Sponsoren, darunter die ukrainische Pharmafirma Farmak, was die aktive Beteiligung der Wirtschaft an der Entwicklung der Infrastruktur der Hauptstadt unterstreicht.

Es ist erwähnenswert, dass dieser Teil Kiews nach dem Abbau des Lenin-Denkmals im Jahr 2013 für viele Fußgänger unzugänglich blieb. Laut der KМDA wurde der Platz vor dem Bessarabischen Markt nicht als vollwertiger öffentlicher Raum genutzt. Er entsprach nicht den Standards der Barrierefreiheit, da die Straße nur über einen unterirdischen Übergang überquert werden konnte, der für Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und viele andere Bürgergruppen unzugänglich war.

In Anbetracht dieser Umstände hat die Stadt beschlossen, ein neues Raumkonzept zu entwickeln, das die Anforderungen an die Zugänglichkeit sowie die bestehenden Normen und Besonderheiten des Standorts berücksichtigt. Konkret ist geplant, den Platz mit Grünflächen, Bänken, Beleuchtung, bequemen Wegen und einem Brunnen auszustatten, der ein attraktives Element für Besucher darstellen wird.

Das Projekt zur Gestaltung dieses Bereichs wurde in mehreren Phasen geprüft und genehmigt. Insbesondere unterstützte die ständig arbeitende Wettbewerbs-kommission zur Gewinnung von Investoren der KМDA die Einwerbung von außerbudgetären Mitteln für die Durchführung der Arbeiten, was durch eine entsprechende Verfügung festgelegt wurde. Dies zeugt von einem ernsthaften Ansatz zur Finanzierung und Umsetzung des Projekts.

Derzeit hat die kommunale Körperschaft „Kiewavtodor“ bereits die Beschaffungsverfahren über das elektronische System Prozorro eingeleitet, was einen wichtigen Schritt in Richtung der Umsetzung der geplanten Arbeiten darstellt. Der Abschluss des Projekts ist für das nächste Jahr geplant, was unter den Einwohnern und Gästen der Hauptstadt Optimismus auslöst.

Darüber hinaus ist es erwähnenswert, dass der Leiter des Ukrainischen Instituts für Nationales Gedächtnis (UІNP), Oleksandr Alfyorov, die Meinung geäußert hat, dass anstelle der Denkmäler von Wladimir Lenin und Mykola Schors in Kiew Denkmäler für Hetman Pawlo Skoropadsky und den Vorsitzenden der Direktion der Ukrainischen Volksrepublik (UНР) Symon Petljura aufgestellt werden sollten. Diese Position unterstreicht die Bedeutung des historischen Gedächtnisses und der kulturellen Identität im Kontext der modernen Veränderungen im städtischen Umfeld.