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Auf Kreta wütet Staubsturm aus der Sahara: Starke Winde und Tornados verursachen Schäden

Die griechische Insel Kreta wird von einem drückenden Staubsturm heimgesucht, der aus der Sahara stammt und mit starken Winden sowie Tornados einhergeht. Das besorgniserregende rote-orangefarbene Licht am Himmel sorgt sowohl bei Einheimischen als auch Touristen für Unruhe.

Die griechische Insel Kreta wird derzeit von einem intensiven Staubsturm heimgesucht, der seinen Ursprung in der Sahara hat. Der Sturm bringt nicht nur drückende Hitze, sondern auch starke Winde und Tornados mit sich, die bereits erhebliche Schäden angerichtet haben. Laut Berichten der Daily Mail hat sich der Himmel über der Insel in ein unheimliches rot-orangefarbenes Licht getaucht, was bei den Bewohnern und Touristen Besorgnis auslöst.

Die Auswirkungen des Sturms sind in der Transportbranche deutlich spürbar, da der dichte afrikanische Staub die Sicht erheblich einschränkt. Dies führte zu zahlreichen Flugausfällen, insbesondere am Hauptflughafen von Iraklion, wo die Ankunft von Flugzeugen gestört wurde. Mindestens zwei Flüge mussten ihre Route ändern, nachdem die Sicht auf etwa 1.000 Meter gesunken war, was als gefährlich für die Landung gilt.

Das Flugverkehrsnetz über der Insel kämpft weiterhin mit Unterbrechungen, da eine dicke Staubwolke über Kreta schwebt und zu Verzögerungen und Störungen an den Flughäfen führt. Meteorologen warnen vor einer weiteren Verschlechterung der Wetterbedingungen, die neue Schwierigkeiten für Passagiere und Fluggesellschaften mit sich bringen könnte.

Zusätzlich hat ein starker Tornado in der Küstenregion von Pachia Ammos einen Lastwagen umgeworfen, der gerade dabei war, landwirtschaftliche Produkte zu laden. Die heftigen Winde und der Tornado haben Bäume entwurzelt, Gewächshäuser beschädigt und einen Teil einer Wand in einem Keramikwerk zum Einsturz gebracht. Diese Vorfälle verdeutlichen die ernsthaften Auswirkungen der Naturgewalten auf die lokale Infrastruktur und Wirtschaft.

Die Luftqualitätswerte sind auf ein „sehr schlecht“ Niveau gefallen. Meteorologen berichten, dass der Staubgehalt in der Atmosphäre auf über 1.000 Mikrogramm pro Kubikmeter gestiegen ist, was eine extrem hohe Konzentration darstellt. Es wird erwartet, dass sich die Situation im Laufe des Tages etwas verbessert, doch bis dahin sind die Einheimischen und Touristen gezwungen, Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der schlechten Luftqualität zu treffen.

Diese Situation erinnert an ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit. Im September 2024 wurde auch die Ukraine von einem Staubsturm heimgesucht, der zu einer erheblichen Verschlechterung der Luftqualität in den östlichen und nordöstlichen Regionen führte. Das Hydrometeorologische Zentrum in Sumy bestätigte, dass die Ursache die Verbreitung von Staub und Smog war, insbesondere aus dem Gebiet der Russischen Föderation. Diese Ereignisse unterstreichen den globalen Charakter des Problems von Staubstürmen, die ernsthafte Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen und die Umwelt haben können.