Ministerium für Gemeinschafts- und Territoriumsentwicklung arbeitet an der Lieferung zusätzlicher Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen für Kiew
Das Ministerium für Gemeinschafts- und Territoriumsentwicklung der Ukraine, unter der Leitung von Vizepremierminister Oleksiy Kuleba, hat die aktive Arbeit an der Lieferung zusätzlicher Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen für Kiew bekannt gegeben.
Das Ministerium für Gemeinschafts- und Territoriumsentwicklung der Ukraine, unter der Leitung von Vizepremierminister Oleksiy Kuleba, hat die aktive Arbeit an der Lieferung zusätzlicher Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen für Kiew bekannt gegeben. Dies wurde während der abschließenden Sitzung des Stabs zur Beseitigung der Folgen der Notlage im Energiesystem der Hauptstadt bekannt, die kürzlich stattfand.
Oleksiy Kuleba betonte, dass das Ministerium seinen Fokus auf die Dezentralisierung der Stromerzeugung und die Sicherstellung der Bedürfnisse Kiews an Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Generatoren und wärmeproduzierenden Geräten unterschiedlicher Leistung gelegt hat. Im Rahmen des Projekts EmPower wurden bereits zwei Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit einer Gesamtleistung von 3,8 MW geliefert, und es finden Verhandlungen über die Lieferung zusätzlicher Geräte mit einer Gesamtstromleistung von 4,6 MW in naher Zukunft statt.
Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat bestätigt, dass die Anfragen der Stadt zur Lieferung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erfüllt werden. Ein Teil der Ausrüstung wurde bereits beschafft und nach Kiew geliefert, während ein weiterer Teil bis Ende April erwartet wird. Zudem wird die Möglichkeit der Übertragung von Gasmotoranlagen aus der Schweiz sowie die Nutzung von bereits erhaltenen Geräten von internationalen Partnern geprüft.
Darüber hinaus hat Kiew bereits 652 Dieselgeneratoren mit einer Gesamtleistung von etwa 27 MW erhalten, unterstützt von internationalen Partnern. Dies stellt eine erhebliche Hilfe dar, da die Hauptstadt vor Herausforderungen im Energiesektor steht.
Bei der Sitzung wurde auch der Stand der Umsetzung des umfassenden Plans zur Resilienz der Stadt Kiew erörtert. Die Teilnehmer der Sitzung definierten konkrete Aufgaben, die zur Verbesserung der Energiesituation erfüllt werden müssen, einschließlich der Genehmigung technischer Lösungen, der Erstellung von Zeitplänen für die Durchführung von Arbeiten und der Verbesserung der Beschaffungsverfahren.
Besondere Aufmerksamkeit wurde der Entwicklung des ingenieurtechnischen Schutzes von Objekten der kritischen Infrastruktur, dem Ersatz von Kapazitäten der thermischen Erzeugung und der Gewährleistung eines ununterbrochenen Betriebs der Wasser- und Wärmeversorgungssysteme gewidmet. Dies ist von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Lebensunterhalts der Hauptstadt und ihrer Bewohner.
Laut Kuleba ist die Heizperiode für Wohngebäude in Kiew derzeit vollständig abgeschlossen. Einige sozial-kulturelle Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser und Kindergärten benötigen jedoch weiterhin Heizungen, was etwa 55 % der Gesamtzahl solcher Einrichtungen ausmacht.
Der Vizepremierminister betonte, dass die Hauptaufmerksamkeit auf die Vorbereitung auf den kommenden Winter gerichtet werden sollte. Er hob die Notwendigkeit hervor, alle Aufgaben im Rahmen des Resilienzplans ohne Verzögerungen zu erfüllen, wobei jeder Schritt mit persönlicher Verantwortung verbunden ist.
Es sei daran erinnert, dass das Ministerium für Energie der Ukraine das Koordinationsformat geändert hat, um sich effektiv auf die nächste Heizperiode vorzubereiten. Dies zeugt von einem ernsthaften Ansatz zur Lösung der Probleme im Energiesektor und der Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen.
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