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Ministerium für Kultur aktualisiert Regeln zur Vergabe des Status historischer Orte

Das Ministerium für Kultur der Ukraine hat die Regeln zur Vergabe des Status historischer Orte an Gemeinden überarbeitet, um den Prozess für lokale Gemeinschaften transparenter und klarer zu gestalten.

Das Ministerium für Kultur der Ukraine hat bekannt gegeben, dass die Regeln zur Vergabe des Status historischer Orte an Gemeinden aktualisiert wurden. Diese Änderungen sollen, wie die Behörde betont, die Verfahren für lokale Gemeinschaften verständlicher und klarer gestalten.

Der stellvertretende Minister für Kultur, Ivan Verbytsky, hob hervor, dass "wir die Regeln aktualisiert haben, nach denen Gemeinden den Status historischer Orte erhalten können. Nun haben die Gemeinschaften eine klare Liste von Kriterien und ein verständliches Verfahren – vom Einreichen der Dokumente bis zur Entscheidungsfindung." Dies zeigt das Bestreben des Ministeriums, den Prozess zur Erlangung des historischen Status für Gemeinden zu vereinfachen, was wiederum zur Erhaltung des kulturellen Erbes beitragen soll.

Die implementierten Änderungen beinhalten spezifische Bedingungen und Verfahren für die Aufnahme von Gemeinden in die Liste der historischen Orte der Ukraine. Insbesondere wurde eine Liste von Kriterien festgelegt, nach denen eine Gemeinde den historischen Status erhalten kann, sowie eine verständliche Liste von Dokumenten, die zur Prüfung eingereicht werden müssen. Darüber hinaus wird den lokalen Selbstverwaltungen empfohlen, innerhalb eines Jahres wissenschaftliche Projektunterlagen zu entwickeln, um die Grenzen und Nutzungsregime historischer Gebiete zu bestimmen.

Das Ministerium für Kultur hat auch sein Projekt mit den regionalen und der städtischen Militärverwaltung von Kiew abgestimmt, was auf eine breite Einbeziehung der lokalen Behörden in den Prozess hinweist. Die Umsetzung dieser Änderungen wird keine zusätzlichen Kosten aus dem Staatshaushalt erfordern, was in Anbetracht der wirtschaftlichen Situation im Land einen wichtigen Aspekt darstellt.

Diese Entscheidungen werden den Gemeinden zweifellos helfen, ihr historisches Erbe besser zu bewahren, während sie ihre Entwicklung unter Berücksichtigung des kulturellen Umfelds planen. Wichtig ist auch, dass die Regierung eine Verordnung verabschiedet hat, die die umbenannten Orte in der Liste der historischen Orte der Ukraine aktualisiert. Beispielsweise wird "Wolodymyr-Wolynskyj" nun einfach "Wolodymyr" genannt, "Dnipropetrowsk" wurde zu "Dnipro", und "Artemiwsk" erhielt den neuen Namen "Bachmut".

Die Änderungen betreffen auch andere Gemeinden; so wird "Dniprodzerzhynsk" nun "Kamjanske" genannt, "Slovjanohirsk" wurde zu "Sviatohirsk", und "Perejaslaw-Chmelnyzkyj" ändert seinen Namen in "Perejaslaw". Dies belegt die aktive Arbeit der Regierung zur Aktualisierung der Namen und Kategorien von Gemeinden in der Liste der historischen Orte der Ukraine.

Darüber hinaus ändert die Verordnung die Abkürzung "smт" in "s-sche" im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des Gesetzes der Ukraine "Über die Regelung bestimmter Fragen der administrativ-territorialen Struktur der Ukraine". Dies ist ebenfalls ein wichtiger Schritt in Richtung Modernisierung der administrativ-territorialen Struktur des Landes.

Wie Ukrinform berichtete, hat die Regierung die Regelung zur Rückgabe historischer Namen geografischer Objekte genehmigt, die Symbole der russischen imperialen Politik enthalten. Dies zeigt das Bestreben des Staates, historische Gerechtigkeit wiederherzustellen und die nationale Identität zu bewahren.

Somit sind die aktualisierten Regeln zur Vergabe des Status historischer Orte sowie die Änderungen in den Namen der Gemeinden wichtige Schritte in Richtung Erhaltung des kulturellen Erbes und des historischen Gedächtnisses der Ukraine. Die Gemeinden erhalten neue Entwicklungsmöglichkeiten, die ihre Geschichte und kulturellen Besonderheiten berücksichtigen.