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US-Verteidigungsminister Pete Hegset bittet Army Chief Randy George um Rücktritt im Kontext des Krieges mit dem Iran

US-Verteidigungsminister Pete Hegset hat Army Chief Randy George um seinen Rücktritt gebeten, während die USA weiterhin aktiv im Krieg gegen den Iran engagiert sind, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press.

US-Verteidigungsminister Pete Hegset hat sich an den Chief of Staff der US-Armee, Randy George, gewandt und um dessen Rücktritt gebeten, da das Land weiterhin im Krieg gegen den Iran verwickelt ist. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eskaliert und die Vereinigten Staaten aktiv an den Kämpfen teilnehmen.

Ein Vertreter des Pentagon, der anonym bleiben wollte, bestätigte, dass George angeboten wurde, seine Position vorzeitig zu verlassen. George hatte das Amt seit August 2023 inne. Diese Entscheidung deutet auf signifikante Veränderungen in der Führung der US-Armee hin, während die militärischen Operationen im vollen Gange sind.

„Die Abberufung von George ist nur die jüngste in einer Reihe von mehr als einem Dutzend Entlassungen hochrangiger Generäle und Admirale, die Hegset seit seinem Amtsantritt im letzten Jahr vorgenommen hat“, heißt es in dem Bericht. Dies zeigt, dass der Verteidigungsminister aktiv Personalentscheidungen innerhalb der militärischen Struktur trifft, was möglicherweise mit der Notwendigkeit zusammenhängt, sich an neue Herausforderungen anzupassen.

Es ist erwähnenswert, dass George bereits im Februar des letzten Jahres eine erste Welle von Entlassungen überstanden hat, als Hegset mehrere hochrangige Militärführer, darunter Admiral Lisa Franchetti, die Chefin der Marine, und General Jim Silvaf, den stellvertretenden Kommandeur der Luftwaffe, entließ.

Am 2. April erklärte der US-Präsident Donald Trump, dass die Vereinigten Staaten in den nächsten zwei bis drei Wochen weiterhin starke Angriffe auf den Iran durchführen werden. Diese Aussage verdeutlicht die Absicht Washingtons, die militärischen Aktionen fortzusetzen, trotz möglicher Aufrufe zu einem Frieden.

Früher am selben Tag hatte Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social geschrieben, dass der Iran angeblich die USA um einen Waffenstillstand gebeten habe. Er fügte jedoch hinzu, dass er bereit sei, diese Anfrage erst zu prüfen, wenn die Straße von Hormuz wieder geöffnet sei. Trump betonte, dass die USA bis zu diesem Zeitpunkt den Iran „in Nichts verwandeln“ und ihn „in die Steinzeit zurückversetzen“ würden.

Diese Äußerung erfolgte einen Tag nachdem Trump angedeutet hatte, dass die USA den Krieg mit dem Iran innerhalb von zwei bis drei Wochen beenden könnten. Am 1. April hatte Trump auch berichtet, dass der Präsident des Iran die Vereinigten Staaten um einen Waffenstillstand gebeten habe, jedoch Washington diese Anfrage erst nach der Wiederherstellung des Betriebs in der Straße von Hormuz prüfen würde. Gleichzeitig wies das iranische Außenministerium später Trumps Aussagen zurück und bestritt, dass eine solche Anfrage tatsächlich erfolgt war.

Am 31. März wurde bekannt, dass der dritte US-Flugzeugträger, die USS George HW Bush, zusammen mit Begleitschiffen in den Nahen Osten entsandt wurde. Dies deutet darauf hin, dass die USA möglicherweise auf eine Bodenoperation im Iran hinarbeiten, was Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft auslöst.

Darüber hinaus berichtete das israelische Nachrichtenportal Ynet am 24. März, dass der neue Oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, bereit sei, Gespräche mit den USA zu führen. Dies kam überraschend, da Teheran zuvor jegliche direkten Verhandlungen mit Washington zurückgewiesen hatte. Das iranische Außenministerium hatte zuvor die Aussagen über einen „produktiven Dialog“ als unwahr bezeichnet.

Am 25. März berichtete die New York Times unter Berufung auf diplomatische Quellen, dass die USA über Pakistan einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten an den Iran gesendet hatten. Die Gesprächspartner wiesen darauf hin, dass die allgemeinen Bestimmungen des amerikanischen Plans die iranische ballistische Raketen- und Atomwaffenprogramme betreffen, was die Ernsthaftigkeit der Situation und die Notwendigkeit diplomatischer Bemühungen unterstreicht.

Somit bleibt die Situation rund um den Krieg der USA im Iran angespannt, und die weiteren Schritte Washingtons könnten erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Ereignisse in der Region haben.