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Ukrainisches Außenministerium ruft Ehrenkonsulin in der Dominikanischen Republik Viktoria Jakimowa zurück aufgrund öffentlicher Resonanz

Das ukrainische Außenministerium hat die Ehrenkonsulin in der Dominikanischen Republik, Viktoria Jakimowa, zurückgerufen. Diese Entscheidung folgte auf die Veröffentlichung von Fotos, die eine heftige und negative Reaktion in der Öffentlichkeit auslösten.

Das ukrainische Außenministerium (MZС) hat bekannt gegeben, dass die Ehrenkonsulin in der Dominikanischen Republik, Viktoria Jakimowa, zurückgerufen wurde. Diese Entscheidung ist eine direkte Folge der Veröffentlichung ihrer Fotos in den Medien, die eine scharfe und negative Reaktion in der Gesellschaft hervorriefen. Zudem informierte das MZС über die Rückkehr des ukrainischen Botschafters in Kuba nach Kiew, was die Ernsthaftigkeit der Situation unterstreicht.

In einem Kommentar für Ukrinform erklärte das MZС: "Angesichts der Tatsache, dass die in den Medien veröffentlichten Materialien einen scharfen und negativen öffentlichen Resonanz ausgelöst haben, hat das MZС eine zusätzliche Überprüfung aller Umstände durchgeführt und beschlossen, das Patent zurückzuziehen, insbesondere im Hinblick auf die Eröffnung einer vollwertigen Botschaft der Ukraine in der Dominikanischen Republik in diesem Jahr." Diese Worte bekräftigen, dass das Ministerium die öffentliche Meinung und das Image der Ukraine im Ausland ernst nimmt.

Darüber hinaus gab das Ministerium bekannt, dass es "entsprechende personelle Entscheidungen im zentralen Apparat" getroffen hat, was auf mögliche Veränderungen im Management oder in den Ansätzen zur Ernennung von Ehrenkonsuln hindeuten könnte. Das MZС der Ukraine betonte, dass Ehrenkonsuln keine Mitarbeiter des Ministeriums sind, sich nicht im Staats- oder diplomatischen Dienst befinden, kein Gehalt oder Mittel aus dem Staatshaushalt erhalten und auch nicht mit politischen Vertretungsfunktionen der Ukraine betraut sind.

Das Institut der Ehrenkonsuln, die überwiegend aus ausländischen Staatsbürgern bestehen, sieht eine freiwillige Unterstützung des diplomatischen Systems in einem spezifischen, engen Bereich konsularischer Fragen vor. Ihr Hauptziel ist die Durchführung von konsularischem Schutz für ukrainische Staatsbürger. Das MZС erklärt, dass bei der Auswahl von Viktoria Jakimowa der ukrainische Botschafter in Kuba mehrere Faktoren berücksichtigte, darunter den langen Aufenthalt der Kandidatin im Land, das Vorhandensein von ukrainischen und ausländischen Hochschulabschlüssen, Sprachkenntnisse, Erfahrungen in staatlichen, prüferischen und administrativen Tätigkeiten sowie Expertise im Bereich der digitalen Technologien.

Außerdem wurden während des Auswahlverfahrens entsprechende Empfehlungen und positive Rückmeldungen der ukrainischen Gemeinschaft berücksichtigt. Es ist wichtig zu betonen, dass die Ukraine auch eine Überprüfung der öffentlichen Aktivitäten und Verbindungen von Jakimowa zur Russischen Föderation durchgeführt hat, was die Vorsicht des Ministeriums bei der Auswahl von Kandidaten für solche Positionen unterstreicht.

Das MZС der Ukraine teilte zudem mit, dass die normativen Anforderungen an Ehrenkonsuln verschärft werden. Das Ministerium plant, die Aktivitäten aller Ehrenkonsulate zu überprüfen, und auf Grundlage dieser Ergebnisse werden Entscheidungen über die Zweckmäßigkeit des weiteren Bestehens jedes einzelnen Konsulats getroffen. Dies zeigt die Absicht des Ministeriums, höhere Standards bei der Auswahl und Tätigkeit von Ehrenkonsuln zu gewährleisten.

Zur Erinnerung: Am 21. März wurde in der Dominikanischen Republik das Büro des Ehrenkonsulats der Ukraine eröffnet, wobei Viktoria Jakimowa zur Ehrenkonsulin ernannt wurde. Kurz nach ihrer Ernennung entbrannte jedoch in den sozialen Medien Kritik an Jakimowa aufgrund ihrer Vergangenheit als Nacktmodell und der Existenz von freizügigen erotischen Fotos in ihren Profilen. Nutzer wiesen auch auf ihr Bild in einem russischen Kokoshnik hin, was ihrem Image noch mehr Negativität hinzufügte.

Viktoria Jakimowa erklärte als Antwort auf die Kritik, dass sie "nicht versucht habe, ihr früheres Leben im Zusammenhang mit dem Modeln zu verbergen" und betonte, dass eine moderne Frau "das Recht hat, sich in ihrem gewählten Beruf zu verwirklichen". Diese Aussage konnte jedoch den öffentlichen Resonanz nicht stoppen, die zu ihrem Rückruf von der Position führte.