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Lwiw plant die Schaffung einer Wirtschaftszone in der Nähe des Flughafens

Die Stadtverwaltung von Lwiw hat den Plan geäußert, Grundstücke in Sokolnyky zu erwerben, um eine Wirtschaftszone in unmittelbarer Nähe des Flughafens Lwiw zu schaffen. Diese Initiative könnte bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze in der Region schaffen.

Die Stadtverwaltung von Lwiw hat den Entschluss gefasst, Grundstücke in Sokolnyky zu kaufen, die sich in unmittelbarer Nähe des Lwiwer Flughafens befinden. Diese Maßnahme zielt darauf ab, eine Wirtschaftszone zu etablieren, die als Motor für wirtschaftliches Wachstum und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region dienen soll. Laut Informationen des Presseamtes der Stadtverwaltung von Lwiw hat diese Initiative das Potenzial, bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Eigentümer der Grundstücke planen, ein Wohngebiet zu errichten, das Platz für Zehntausende von Bewohnern bieten könnte. Die Stadtverwaltung hingegen ist der Meinung, dass es weitaus sinnvoller wäre, eine Wirtschaftszone zu schaffen, die die Entwicklung von Unternehmen und wirtschaftlichen Möglichkeiten in der Region fördern würde. Um den Eigentümern entgegenzukommen, ist die Stadt bereit, ihnen ein alternatives Grundstück anzubieten, um ihre Pläne zu verwirklichen.

Diese Initiative basiert auf einem Entwicklungskonzept für das Gebiet rund um den Lwiwer Flughafen, das von britischen Ingenieur- und Architekturfirmen wie Jacobs, Gleeds und BDP entworfen wurde. Internationale Experten schätzen, dass dieses Gebiet ein großes Potenzial für die wirtschaftliche Entwicklung bietet, während eine Wohnbebauung die zukünftige Erweiterung des Flughafens behindern könnte.

Der Hauptarchitekt von Lwiw, Anton Kolomeitsev, betont: "Wenn dort Wohnraum entsteht, wird dieses einzigartige Gebiet für immer für Funktionen verloren gehen, die in Synergie mit dem Flughafen und der Euroverbindung, die nach Lwiw führt, arbeiten könnten. Zehntausende Menschen würden unter Lärmbelästigung und negativen Auswirkungen auf ihre Gesundheit leiden."

Kolomeitsev ist der Ansicht, dass in diesem Gebiet Produktions-, Logistik-, Handels- und Geschäftseinrichtungen angesiedelt werden könnten, die von der neuen Verkehrsinfrastruktur profitieren würden, die eine "kurze Lieferkette" gewährleisten könnte. Nach Schätzungen der Stadt könnte die Umsetzung dieses Konzepts bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Die endgültige Entwicklungsstrategie für das Gebiet wird überarbeitet und den staatlichen Behörden sowie dem Investor, der Eigentümer des Grundstücks ist, präsentiert. Darüber hinaus ist geplant, dieses Konzept auf einem internationalen Forum in London vorzustellen, das im Juni dieses Jahres stattfinden soll. Dieses Forum wird mit Unterstützung des britischen Ministeriums für Wirtschaft und Handel sowie in Zusammenarbeit mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, Vertretern der britischen Wirtschaft und Investmentfonds organisiert.

Es ist erwähnenswert, dass das britische Ministerium als Geldgeber dieses Projekts fungiert und die Arbeit internationaler Experten finanziert hat, was den hohen Grad internationaler Zusammenarbeit bei der Umsetzung dieser Initiative unterstreicht.