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China setzt Preiskontrollen für Kraftstoffe fort

Die Volksrepublik China hält an ihrer Politik zur Kontrolle der Kraftstoffpreise fest, um die Auswirkungen internationaler Preisschwankungen auf den Binnenmarkt zu minimieren.

Die Volksrepublik China setzt weiterhin auf eine strikte Kontrolle der Preise für Automobilkraftstoffe. Dies geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur "Xinhua" hervor, der sich auf eine Erklärung der Nationalen Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC) stützt. Trotz erheblicher Schwankungen der internationalen Ölpreise hat die Regierung Maßnahmen ergriffen, um die Erhöhung der Benzin- und Dieselpreise zu begrenzen.

Gemäß dem bestehenden Preismechanismus werden die Preise für Erdölprodukte in China angepasst, wenn die internationalen Ölpreise um mehr als 50 Yuan pro Tonne steigen und dieses Niveau über einen Zeitraum von zehn Arbeitstagen halten. Auf dieser Grundlage hätten die Benzinpreise in der Volksrepublik China um 800 Yuan (etwa 116 US-Dollar) pro Tonne und die Dieselpreise um 770 Yuan pro Tonne steigen müssen. Um jedoch die Auswirkungen der steigenden Weltmarktpreise für Öl auf den Binnenmarkt abzumildern, entschied die NDRC, die Erhöhung der Benzinpreise auf 420 Yuan pro Tonne und die Dieselpreise auf 400 Yuan pro Tonne zu begrenzen.

Die Regulierungsbehörde wies darauf hin, dass seit der letzten Preisanpassung Ende März "erhebliche Schwankungen" der internationalen Ölpreise zu beobachten waren. Diese Instabilität auf dem Weltmarkt könnte, wenn keine geeigneten Maßnahmen ergriffen werden, negative Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes haben.

Den drei größten Ölgesellschaften Chinas – der China National Petroleum Corporation (CNPC), der China Petrochemical Corporation (Sinopec Group) und der China National Offshore Oil Corporation (CNOOC) – sowie anderen Raffinerien wurde befohlen, die Produktion aufrechtzuerhalten und den Transport zu fördern, um eine stabile Versorgung mit Kraftstoffen auf dem Binnenmarkt sicherzustellen. Diese Entscheidung zielt darauf ab, möglichen Kraftstoffengpässen vorzubeugen und die Verfügbarkeit von Kraftstoffen für die Verbraucher zu gewährleisten.

Darüber hinaus sind die zuständigen Behörden verpflichtet, die Marktüberwachung und -kontrollen zu verstärken. Sie müssen strenge Maßnahmen ergreifen, um Verstöße gegen die nationale Preispolitik zu bekämpfen und Ordnung auf dem Markt zu gewährleisten. Die NDRC betonte die Bedeutung der Einhaltung der festgelegten Normen und Standards, um Spekulationen und Missbrauch durch Marktteilnehmer zu vermeiden.

Insgesamt zeigt sich, dass China weiterhin aktiv den Kraftstoffmarkt reguliert, um auf die Veränderungen der Weltmarktpreise zu reagieren und die Stabilität im Binnenverbrauch zu wahren. Diese Politik ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie des Landes zur Sicherstellung der Energiesicherheit und zur Unterstützung des wirtschaftlichen Wachstums in Zeiten globaler Instabilität.