Vertrag 18−25: Soldaten erhalten einjährige Aussetzung nach dem Dienst
Soldaten im Alter von 18 bis 25 Jahren, die einen einjährigen Vertrag mit den Streitkräften der Ukraine unterzeichnet haben, können nun auf eine garantierte einjährige Aussetzung des Wehrdienstes nach Beendigung ihres Dienstes hoffen. Diese wichtige Entscheidung wurde am Mittwoch, den 8. April, vom ukrainischen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow während einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Soldaten im Alter von 18 bis 25 Jahren, die einen einjährigen Vertrag mit den Streitkräften der Ukraine unterzeichnet haben, können nun auf eine garantierte einjährige Aussetzung des Wehrdienstes nach Beendigung ihres Dienstes hoffen. Diese wichtige Entscheidung wurde am Mittwoch, den 8. April, vom ukrainischen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow während einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Minister Fedorow betonte, dass das Team des Verteidigungsministeriums in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss der Werchowna Rada für nationale Sicherheit, Verteidigung und Geheimdienst die entsprechende Verordnung überarbeitet hat, die die Umsetzung dieser Regelung ermöglicht. Seinen Angaben zufolge ist die Aussetzung des Wehrdienstes nun ein vollwertiges Instrument, das in der Praxis funktioniert.
Der Verteidigungsminister hob hervor, dass das Kabinett der Minister bereits den Mechanismus zur Beantragung der Aussetzung für Soldaten genehmigt hat, die einen einjährigen Vertrag mit den Streitkräften unterzeichnet und nach dessen Abschluss entlassen wurden. Die Aussetzung gilt für einen Zeitraum von 12 Monaten nach der Entlassung, und während dieser Zeit kann der Wehrdienst nur mit Zustimmung des Soldaten erfolgen.
Fedorow unterstrich zudem, dass diese Entscheidung die Grundlage für die Schaffung einer modernen Berufsarmee legt, in der der Dienst eine bewusste Wahl der Bürger darstellt. Er ist der Ansicht, dass solche Änderungen die Bedingungen des Dienstes verbessern und die Motivation junger Menschen zur Aufnahme des Militärdienstes erhöhen werden.
Dieses Gesetzesvorhaben ist nicht neu, da die Regierung bereits am 27. Juni 2025 einen Gesetzesentwurf genehmigt hatte, der eine einjährige Aussetzung der Mobilisierung für Freiwillige vorsah, die im Rahmen des Programms Vertrag 18−24 dienten. Dies zeugt von einem kontinuierlichen Prozess der Verbesserung der Gesetzgebung im Bereich Verteidigung und Sicherheit.
Am 30. Juli 2025 teilte der damalige Verteidigungsminister Denys Schmyhal mit, dass das Kabinett der Minister einen Gesetzesentwurf zur Werchowna Rada eingebracht hat, der sich mit der Aussetzung für Soldaten befasst, die unter diesem Vertrag gedient haben. Die Fortsetzung der Arbeit an diesem Thema stellte einen wichtigen Schritt in der Reform der Militärdienstleistung in der Ukraine dar.
Am 11. Februar 2026 stimmte die Werchowna Rada für den Gesetzesentwurf Nr. 13574, der Änderungen zur Gewährung von Aussetzungen von der Mobilisierung für Wehrpflichtige, die unter dem Vertrag 18−24 gedient haben, einführt. Dies bestätigt, dass die gesetzliche Grundlage zur Unterstützung der Soldaten kontinuierlich verbessert wird.
Am 9. März 2026 unterzeichnete Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Gesetz, das eine einjährige Aussetzung der Mobilisierung für diejenigen festlegt, die den Vertrag 18−25 unterzeichnet und 12 Monate gedient haben. Diese Entscheidung zielt darauf ab, Stabilität und Unterstützung für junge Soldaten zu gewährleisten, die den Weg des Militärdienstes gewählt haben.
Somit stellt die Neuerung bezüglich der Verträge 18−25 einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der ukrainischen Streitkräfte dar, da sie zur Bildung einer Berufsarmee beiträgt, in der junge Menschen bewusst den Militärdienst als Karriere wählen können.