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Kyrilo Budanov, Leiter des Büros des Präsidenten, trifft sich mit den Vorsitzenden der Ausschüsse der Werchowna Rada vor der Parlamentssitzung

Am 6. April 2023 fand ein bedeutendes Treffen zwischen Kyrilo Budanov, dem Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, und den Vorsitzenden der Ausschüsse der Werchowna Rada statt, das die aktive Vorbereitung auf die bevorstehenden parlamentarischen Beratungen unterstreicht.

Am 6. April 2023 führte Kyrilo Budanov, der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, ein entscheidendes Treffen mit den Vorsitzenden der Ausschüsse der Werchowna Rada durch. Diese Zusammenkunft fand einen Tag vor der geplanten Sitzung des Parlaments statt und verdeutlicht die intensive Vorbereitung auf die wichtigen Themen, die auf der Tagesordnung stehen werden.

Wie die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf Quellen im Büro des Präsidenten berichtet, wurden während des Treffens Fragen der Zusammenarbeit zwischen dem Parlament und dem Büro des Präsidenten erörtert. Besondere Aufmerksamkeit galt der Intensivierung der Kooperation zwischen diesen beiden Staatsgewalten. Ein zentrales Thema war das bevorstehende Abstimmung, die für den 7. April angesetzt ist.

Auf die Frage von Journalisten, ob es sich bei den Abstimmungen um steuerliche Angelegenheiten handelt, erklärte der Gesprächspartner, dass es sich um Gesetzesentwürfe handelt, die während der Sitzung der Werchowna Rada behandelt werden. Dies unterstreicht die Bedeutung der bevorstehenden Abstimmung für die wirtschaftliche Lage des Landes.

Es ist erwähnenswert, dass der erste stellvertretende Vorsitzende der Fraktion „Diener des Volkes“, Andrij Motowilowiec, in einem am 13. März veröffentlichten Interview erklärte, dass etwa 40 Abgeordnete bereit seien, ihre Mandate niederzulegen. Dies deutet auf ernsthafte interne Probleme im Parlament hin, insbesondere auf die Schwierigkeiten, mit denen die Fraktionsführung konfrontiert ist, um die erforderlichen Stimmen für die Gesetzesentwürfe zu sammeln, die notwendig sind, um den Staatshaushalt zu bilden und internationale Verpflichtungen zu erfüllen.

Am 14. März äußerte der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, seine Meinung zur Situation und betonte, dass die Abgeordneten entweder ihre Arbeit im Parlament fortsetzen oder er bereit sei, gesetzgeberische Änderungen zu diskutieren, die es den Abgeordneten ermöglichen würden, an die Front zu gehen. Dies verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der Situation im Land und die Notwendigkeit, alle Ressourcen zur Unterstützung der Verteidigungsfähigkeit zu mobilisieren.

Andrij Motowilowiec hatte zuvor auch erwähnt, dass sich die Abgeordneten auf die Prüfung von drei wichtigen steuerlichen Gesetzesentwürfen konzentrieren werden, die von der Regierung eingebracht wurden. Insbesondere handelt es sich um einen Gesetzesentwurf zur Besteuerung auf digitalen Plattformen (Registrierungsnummer 15111, bekannt als „OLX-Gesetz“), die Verlängerung der militärischen Abgabe von 5 % für drei Jahre nach Kriegsende (Registrierungsnummer 15110) und die Abschaffung der Mehrwertsteuerbefreiung für Importpakete im Wert von bis zu 150 Euro (Registrierungsnummer 15112).

Diese Gesetzesentwürfe sind entscheidend für die Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage in der Ukraine und die Sicherstellung der Einnahmen im Staatshaushalt. Sie spiegeln auch die Bemühungen der Regierung wider, das Steuersystem an die neuen Realitäten anzupassen, mit denen das Land im Krieg konfrontiert ist.

Somit stellte das Treffen von Kyrilo Budanov mit den Vorsitzenden der Ausschüsse der Werchowna Rada einen wichtigen Schritt in der Vorbereitung auf die Diskussion über zentrale Gesetzesentwürfe dar, die erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation in der Ukraine und deren zukünftige Entwicklung haben können.