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Kellogg schlägt vor, dass die USA eine NATO-Alternative mit der Ukraine als Teilnehmer schaffen

Der ehemalige US-Sondergesandte für die Ukraine, General Keith Kellogg, hat während eines Auftritts bei Fox News die Notwendigkeit betont, alternative militärische Allianzen zu schaffen, die die NATO ersetzen könnten. Diese Äußerung fiel im Kontext der Diskussion über den Iran und einen möglichen Austritt der USA aus dem Nordatlantikpakt.

Am Donnerstag äußerte General Keith Kellogg, der zuvor als Sondergesandter des US-Präsidenten in der Ukraine tätig war, während eines Interviews bei Fox News seine Meinung zur Notwendigkeit, alternative militärische Allianzen zu bilden, die als Ersatz für die NATO dienen könnten. Diese Aussage wurde im Rahmen der Diskussion über die aktuelle Situation im Iran und die Möglichkeit eines US-Austritts aus der NATO getroffen.

Kellogg kritisierte die derzeitige Struktur der NATO und wies darauf hin, dass die USA in Erwägung ziehen könnten, Artikel 13 des NATO-Vertrags anzuwenden, der den Austritt eines Landes aus dem Bündnis regelt. Er betonte, dass die Vereinigten Staaten vor einem solchen Schritt die NATO rechtzeitig informieren sollten, um dem Bündnis ein Jahr Zeit zur Vorbereitung auf diese Entscheidung zu geben.

Der General ist der Ansicht, dass die USA im Rahmen einer neuen Verteidigungsstrategie bestehende Verteidigungsstrukturen überarbeiten und neue Allianzen mit Ländern wie Japan und Australien bilden könnten. Zudem hob er die Bedeutung der Einbindung europäischer Länder hervor, die bereit sind, militärische Aktionen zu unterstützen, insbesondere das wieder aktivierte Deutschland und Polen.

Eine der Schlüsselstaaten, die Kellogg in seinem Vorschlag hervorhob, ist die Ukraine. Er betonte, dass die Ukraine sich als zuverlässiger Verbündeter im Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit erwiesen hat und ihre Beteiligung an neuen militärischen Allianzen von entscheidender Bedeutung sein könnte. Kellogg unterstrich, dass die Zusammenarbeit mit der Ukraine die Verteidigungsfähigkeiten neuer Allianzen stärken könnte.

Die Äußerung Kelloggs hat unter Experten und Analysten für großes Aufsehen gesorgt, die die möglichen Auswirkungen eines solchen Schrittes auf die globale Sicherheit diskutieren. Viele von ihnen sind der Meinung, dass die Schaffung alternativer militärischer Allianzen zu einer neuen Phase in den internationalen Beziehungen führen könnte, in der die NATO nicht mehr die dominierende Kraft ist.

Kritiker dieser Idee argumentieren, dass ein Austritt der USA aus der NATO die Sicherheit in Europa gefährden könnte, da das Bündnis eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Aggressionen seitens Russlands und anderer potenzieller Bedrohungen spielt. Sie weisen auch darauf hin, dass die Schaffung neuer Allianzen erhebliche Ressourcen und Zeit erfordern könnte und auf Widerstand anderer Länder stoßen könnte.

Insgesamt spiegelt die Aussage von General Keith Kellogg die zunehmenden Diskussionen über die Zukunft der NATO und die Rolle der USA in der internationalen Sicherheit wider. Angesichts globaler Herausforderungen wie dem Krieg im Iran und der Aggression Russlands wird die Frage nach neuen militärischen Allianzen immer dringlicher.

Quelle: Fox News