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Israel erklärt die Eliminierung des Chefs der IRGC-Intelligenz in Teheran

Am Morgen des 6. April wurde der Chef der Intelligenzabteilung des Korps der Wächter der Islamischen Revolution, Generalmajor Majid Khademi, im Iran getötet. Israel und die USA werden für den Angriff verantwortlich gemacht.

Am Morgen des 6. April 2023 wurde im Iran Generalmajor Majid Khademi, der Chef der Intelligenzabteilung des Korps der Wächter der Islamischen Revolution (IRGC), getötet. Diese Informationen stammen aus einer Erklärung des IRGC, die von der Nachrichtenagentur AFP veröffentlicht wurde.

Nach Angaben der iranischen Seite starb Khademi infolge eines gezielten Angriffs, der gegen ihn gerichtet war. Der IRGC machte sowohl die USA als auch Israel für diesen Angriff verantwortlich, was die Spannungen zwischen den Ländern weiter anheizt.

Der genaue Ort der Eliminierung wurde von offiziellen Stellen nicht bekannt gegeben. Jedoch berichtete AFP, dass am Morgen des 6. April mehrere Luftangriffe auf Gebiete in der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran durchgeführt wurden. Diese Angriffe könnten mit der Tötung von Khademi in Verbindung stehen und werfen Fragen zu den militärischen Aktivitäten in der Region auf.

Israels Verteidigungsminister Israel Katz bestätigte, dass Khademi durch einen israelischen Angriff getötet wurde. Katz erklärte, dass Israel „weiterhin die Führung Irans verfolgen“ werde. Diese Aussage unterstreicht die aggressive Haltung Israels gegenüber dem Iran und dessen militärischen Aktivitäten.

Majid Khademi übernahm im Juni 2025 die Leitung der IRGC-Intelligenz, nachdem sein Vorgänger Mohammad Kazemi während eines israelischen Angriffs auf den Iran getötet worden war. Diese Kontinuität in der Führung der IRGC-Intelligenz zeigt die anhaltenden Spannungen und die strategischen Herausforderungen, mit denen der Iran konfrontiert ist.

Die Hintergründe dieser Entwicklungen sind vielschichtig. Am 5. April hatte der damalige US-Präsident Donald Trump gedroht, Angriffe auf iranische Kraftwerke und Brücken durchzuführen, falls Teheran nicht bis zum Dienstagabend die Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr öffne. Diese Drohung verdeutlicht die geopolitischen Spannungen in der Region und die strategische Bedeutung des Zugangs zum Persischen Golf.

Medienberichten zufolge glaubt der US-Geheimdienst, dass der Iran kaum bereit sein wird, den freien Durchgang für Schiffe durch die Straße von Hormuz zu ermöglichen. Der Kontrolle über diese strategisch wichtige Wasserstraße, die für den Export von Öl von entscheidender Bedeutung ist, bleibt der Iran ein entscheidender Hebel in den Verhandlungen mit den USA.

Die Tötung von Khademi könnte als Teil einer umfassenderen Strategie Israels und der USA angesehen werden, die militärischen und politischen Aktivitäten des Iran zu untergraben. Diese Ereignisse könnten zu weiteren militärischen Auseinandersetzungen in der Region führen und die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen dem Iran und dem Westen weiter belasten.