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Israel greift iranische Raffinerie an und liquidiert Kommandeur der Revolutionsgarden

Israel hat erfolgreich einen entscheidenden Angriff auf eine wichtige petrochemische Anlage im Iran durchgeführt, was zur Eliminierung eines hochrangigen Kommandeurs der Revolutionsgarden führte. Diese Entwicklung wirft Fragen über die zukünftigen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran auf.

Israel hat einen erfolgreichen Angriff auf eine Schlüssel-Raffinerie durchgeführt, die sich auf dem riesigen iranischen Erdgasfeld South Pars befindet. Infolge dieses Angriffs wurde ein hochrangiger Kommandeur des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (KVI) getötet. Diese Ereignisse könnten die laufenden Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, die darauf abzielten, einen Waffenstillstand zu erreichen, erheblich gefährden, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press.

Israels Verteidigungsminister Israel Katz bestätigte, dass der Angriff einen "verheerenden Schlag gegen die größte petrochemische Anlage im Iran" darstellt, die etwa die Hälfte der petrochemischen Produktion des Landes sichert. Dies unterstreicht die Entschlossenheit Israels, das Wachstum der militärischen Fähigkeiten des Iran zu verhindern.

Der Sprecher der israelischen Armee, Oberst Nadav Shoshani, betonte, dass es für den Iran "keine Unantastbarkeit" während der Verhandlungen geben werde, was auf die Bereitschaft Israels hinweist, seine militärischen Operationen gegen iranische Ziele fortzusetzen.

Gleichzeitig bestätigte das KVI, dass bei dem Angriff in Iran General Majid Khademi getötet wurde, der als Leiter der Geheimdiensteinheit des Korps der Islamischen Revolutionsgarden fungierte. Details zu dem Ort seiner Eliminierung wurden jedoch nicht veröffentlicht. Israel Katz behauptet, dass Khademi tatsächlich durch den israelischen Angriff getötet wurde, was die Zielgerichtetheit der israelischen Aktionen unterstreicht.

„Die iranischen Führer leben mit dem Gefühl, dass sie Zielscheiben sind. Wir werden sie weiterhin einzeln verfolgen“, erklärte Katz und betonte die Entschlossenheit Israels im Kampf gegen den iranischen Einfluss in der Region.

Am 25. März berichtete die New York Times unter Berufung auf diplomatische Quellen, dass die Vereinigten Staaten über Pakistan einen 15-Punkte-Plan an den Iran gesendet haben, der sich mit dem Ende des Krieges im Nahen Osten befasst. Die Quellen wiesen darauf hin, dass die Hauptpunkte des amerikanischen Plans das iranische Programm für ballistische Raketen und Atomwaffen umfassen, was in Washington Besorgnis auslöst.

Der iranische Regime hingegen hat einen eigenen Vorschlag für einen Waffenstillstand unterbreitet, der militärische Reparationen und die Wahrung seiner Souveränität über die strategisch wichtige Straße von Hormus verlangt, die für den Öltransport von entscheidender Bedeutung ist.

Am 26. März kündigte der US-Präsident Donald Trump an, dass er auf Anfrage Teherans die Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur um zehn Tage verschoben hat – bis Montag, den 6. April 2026, um 20:00 Uhr Eastern Time. Dieser Schritt deutet darauf hin, dass versucht wird, eine Eskalation des Konflikts zu vermeiden, obwohl die Spannungen hoch bleiben.

Am 31. März bestätigte der iranische Außenminister Abbas Araqchi, dass zwischen Teheran und Washington Nachrichten ausgetauscht werden, sowohl direkt als auch über Vermittler. Er betonte jedoch, dass dies nicht den Beginn von Verhandlungen zwischen den Parteien bedeutet, und unterstrich die Komplexität der Situation.

Am 5. April stellte Trump ein neues Ultimatum an den Iran und gab Teheran 48 Stunden Zeit, um die Straße von Hormus zu öffnen. Er äußerte sich scharf und drohte mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken im Iran, falls keine Einigung erzielt werde. Diese Aussage löste eine neue Welle der Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft aus.

Als Reaktion auf diese Drohungen erklärte Teheran, dass im Falle weiterer US-Angriffe auf die Infrastruktur des Iran „die Tore der Hölle“ für die USA und Israel geöffnet würden. Laut CNN erklärte der Iran zudem, dass die Straße von Hormus erst nach einer finanziellen Entschädigung für die durch den Krieg verursachten Schäden vollständig geöffnet werde.

Am 6. April berichtete Axios, dass die USA und der Iran unter Vermittlung über die Bedingungen eines potenziellen 45-tägigen Waffenstillstands diskutieren, der zu einem endgültigen Ende des Krieges führen könnte. Diese Entwicklung zeigt, dass trotz der Eskalation des Konflikts beide Seiten weiterhin nach Möglichkeiten für eine friedliche Lösung der Situation suchen.