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Israel bereitet sich auf Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur mit Zustimmung der USA vor – Sky News

Israel bereitet sich aktiv auf mögliche Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Iran vor, wartet jedoch derzeit auf politische Zustimmung aus Washington. Dies berichtet Sky News unter Berufung auf einen hochrangigen Vertreter des israelischen Verteidigungsministeriums.

Israel bereitet sich aktiv auf mögliche Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Iran vor, wartet jedoch derzeit auf politische Zustimmung aus Washington. Dies berichtet Sky News unter Berufung auf einen hochrangigen Vertreter des israelischen Verteidigungsministeriums. Laut dem Informanten hat Israel bereits Pläne für die Durchführung von Angriffen entwickelt, doch die endgültige Entscheidung hängt von der Erteilung des 'grünen Lichts' durch die Vereinigten Staaten ab.

Diese Aussagen fallen in einen Kontext neuer Drohungen, die vom US-Präsidenten Donald Trump geäußert wurden. Trump hatte einen 48-stündigen Ultimatum für den Iran ausgesprochen und gefordert, dass Teheran die Straße von Hormuz öffnet oder bereit ist, Verhandlungen aufzunehmen. Andernfalls drohte er mit neuen umfangreichen militärischen Angriffen.

Am 28. Februar begann eine gemeinsame Militäroperation der USA und Israels gegen das iranische Regime, die von den USA als 'Epische Wut' und von Israel als 'Brüllender Löwe' bezeichnet wurde. Im Zuge dieser Operation wurde der oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, getötet, was einen erheblichen Schlag für die iranische Regierung darstellte.

Als Reaktion auf die Angriffe der USA und Israels begann der Iran, ballistische Raketen und Drohnen auf israelisches Territorium abzufeuern, und zielte auch auf Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien und Jordanien. Die dokumentierten Angriffe auf US-Militärbasen in der Region deuten auf eine Eskalation des Konflikts hin.

Am 28. März berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, dass Donald Trump, einen Monat nach Beginn der militärischen Operation gegen den Iran, vor einer schwierigen Entscheidung stand: einen potenziell unvollkommenen Vertrag zur Beendigung des Krieges abzuschließen oder das Risiko einer Eskalation einzugehen, die zu einem langwierigen Konflikt führen könnte.

Am 31. März berichtete das Wall Street Journal, dass Trump bereit sei, den Krieg gegen den Iran zu beenden, selbst wenn die Straße von Hormuz nicht vollständig geöffnet werden sollte. Die amerikanische Geheimdienste sind der Meinung, dass Teheran kaum bereit sein wird, diesen strategisch wichtigen Seeweg in naher Zukunft zu öffnen.

Am 3. April erlitten die USA erhebliche Verluste, als zwei Militärflugzeuge von iranischen Kräften abgeschossen wurden. Eines der Flugzeuge, ein F-15E, wurde über dem iranischen Territorium abgeschossen, wobei ein amerikanischer Pilot gerettet werden konnte, während ein anderer als vermisst gilt. Am selben Tag ging auch ein A-10 Warthog in der Nähe der Straße von Hormuz verloren; dessen Pilot konnte gerettet werden. Diese Vorfälle stellten eines der schwerwiegendsten Episoden der Eskalation dar, die die Spannungen im Konflikt zwischen Washington und Teheran erhöhten.

Am selben Tag berichtete das Wall Street Journal, dass die Bemühungen von Ländern im Nahen Osten und anderen regionalen Vermittlern, darunter Pakistan, zur Organisation von Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran in eine Sackgasse geraten sind.

Am 1. April erklärten Vertreter des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), dass die Straße von Hormuz aufgrund der 'sinnlosen Äußerungen' von Präsident Donald Trump nicht geöffnet werden würde. Sie betonten, dass dieser Seeweg 'unter strenger Kontrolle der IRGC' stehe. Somit bleibt die Situation in der Region angespannt, und weitere Aktionen beider Seiten könnten zu einer noch größeren Eskalation des Konflikts führen.