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Spanier betrachten Donald Trump als größte Bedrohung für den Frieden, Putin auf Platz zwei

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 81% der Spanier Donald Trump als die größte Bedrohung für den Weltfrieden ansehen, gefolgt von Wladimir Putin mit 79,3%.

Die Bürger Spaniens haben ihre Meinung zu globalen Bedrohungen für den Frieden geäußert, und die Ergebnisse einer Umfrage, die von El Pais in Zusammenarbeit mit Cadena SER durchgeführt wurde, zeigen, dass 81% der Befragten den US-Präsidenten Donald Trump als die größte Bedrohung für die Weltordnung betrachten. Diese Zahlen verdeutlichen die erhebliche Besorgnis der Spanier über Trumps Politik und dessen Einfluss auf die internationalen Beziehungen.

Auf dem zweiten Platz der Bedrohungen für den Frieden rangiert der russische Diktator Wladimir Putin, den 79,3% der Befragten als gefährlich für die Stabilität in der Welt erachten. Dieser Wert liegt nur 2 Prozentpunkte hinter dem von Trump, was darauf hindeutet, dass die Spanier beide Führer als ernsthafte Herausforderungen für die internationale Sicherheit betrachten.

Das dritte Platz in der Liste der Bedrohungen nimmt der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu ein, den 71,2% der Befragten als Bedrohung für den Frieden ansehen. Dies unterstreicht die anhaltenden Kontroversen rund um den israelisch-palästinensischen Konflikt und dessen Einfluss auf die regionale Stabilität.

Darüber hinaus bezeichneten 62,9% der Befragten den neuernannten Obersten Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, als Bedrohung für den Frieden, während 62,25% auf den nordkoreanischen Führer Kim Jong-un hinwiesen. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Spanier auch besorgt über die Nuklearprogramme und die aggressive Politik dieser Länder sind.

Der Präsident Chinas, Xi Jinping, erhielt 49,3% Zustimmung als Bedrohung für den Frieden, was auf eine wachsende Besorgnis über die wirtschaftliche und militärische Expansion Chinas auf der globalen Bühne hinweist.

Im Kontext dieser Daten ist es erwähnenswert, dass die Unterstützung für Donald Trump unter den Amerikanern rapide sinkt. Laut einer Umfrage von Reuters/Ipsos hat der Zustimmungswert für Trump die niedrigsten Werte seit seiner Amtseinführung im Jahr 2025 erreicht. Eine Umfrage, die am 10. März durchgeführt wurde, ergab, dass nur 44% der Amerikaner Trump unterstützen, was einen Rückgang von 47% im Vorjahr darstellt. Gleichzeitig missbilligen 54% der Befragten seine Amtsführung, was ebenfalls auf eine wachsende Kritik an seiner Politik hinweist.

Am 18. Februar zeigte eine Umfrage von The Economist, dass fast die Hälfte der Amerikaner Trump als "korrupt", "rassistisch" und "grausam" bezeichnete. Dies unterstreicht die negative Wahrnehmung seiner Person und politischen Entscheidungen unter der US-Bevölkerung.

Die Ergebnisse der Umfragen in Spanien und den USA deuten somit auf eine wachsende Besorgnis über globale Bedrohungen für den Frieden hin, sowie auf einen Wandel in der Einstellung gegenüber Führern, die erheblichen Einfluss auf die internationale Politik haben. In Zeiten der Globalisierung und der gegenseitigen Abhängigkeit der Länder können solche Ansichten ernsthafte Konsequenzen für die internationalen Beziehungen in der Zukunft haben.