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Iran stellt seine Raketenbunker trotz US- und Israel-Angriffen wieder her. Studien belegen die Beibehaltung des Raketenpotenzials Teherans – The Telegraph

Iran zeigt trotz wiederholter Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Wiederherstellung seiner Raketenbunker. Laut einem Bericht der britischen Zeitung The Telegraph, gestützt auf Daten amerikanischer Geheimdienste, ist Teheran in der Lage, seine Raketenstellungen innerhalb weniger Stunden nach einem Angriff zu reparieren.

Iran, trotz der zahlreichen Angriffe seitens der Vereinigten Staaten und Israels, demonstriert eine beeindruckende Fähigkeit, seine Raketenbunker schnell wiederherzustellen. Wie die britische Zeitung The Telegraph berichtet, basierend auf Informationen amerikanischer Geheimdienste, gelingt es Teheran, seine Raketeninstallationen innerhalb weniger Stunden nach einem Angriff zu reparieren. Diese Fähigkeit wirft Fragen über die Effektivität der bisherigen militärischen Maßnahmen gegen das iranische Raketenprogramm auf.

Washington hat die Verringerung der Anzahl iranischer Angriffe mit Drohnen und Raketen als Beweis dafür präsentiert, dass Iran seine Fähigkeiten zur Durchführung von Angriffen auf Ziele im Persischen Golf verliert. Allerdings zeigen die Geheimdienstdaten, dass Iran in der Lage ist, eine beträchtliche Anzahl von Raketen und mobilen Startanlagen zu bewahren und zudem die Fähigkeit besitzt, beschädigte Objekte nach Luftangriffen schnell wiederherzustellen. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die militärischen Bemühungen der USA und Israels möglicherweise nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Analysten sind der Meinung, dass Iran sich an die neuen Bedingungen anpasst und wahrscheinlich bereits besser darin geworden ist, seine Raketenstartanlagen nach deren Einsatz zu verbergen. Dies deutet darauf hin, dass Teheran nicht nur seine Ressourcen bewahrt, sondern auch seine Taktiken im Kampf weiterentwickelt. Die Fähigkeit zur schnellen Anpassung und Verbesserung könnte Iran in eine stärkere Position bringen, um zukünftige Konflikte zu führen.

In einer früheren Pressekonferenz des Pentagon wurde berichtet, dass in den fünf Wochen des Konflikts Angriffe auf 11.000 Ziele in Iran durchgeführt wurden. Die israelische Verteidigungsarmee gab bekannt, dass bis zum 7. März drei Viertel der iranischen Raketenstellungen zerstört wurden. Dennoch stellen die neuen Daten in Frage, wie nah die USA und Israel tatsächlich daran sind, das Raketenpotenzial Teherans vollständig zu eliminieren. Iranische Drohnen und Raketen setzen ihre Angriffe auf Ziele im Persischen Golf fort, was Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft auslöst.

Experten warnen, dass es nach der Zerstörung einer großen Anzahl iranischer Startsysteme schwierig sein wird, die verbleibenden zu identifizieren. Iran hat geografische Vorteile, die es ihm ermöglichen, seine Startanlagen effektiv zu verstecken. Teheran und regimeverbundene Nachrichtenagenturen haben wiederholt mit der Existenz von „unterirdischen Raketenbasen“ geprahlt, die sie als „Raketenstädte“ bezeichnen, was die Aufgabe ihrer Entdeckung zusätzlich erschwert.

Am 5. April berichtete die Agentur Bloomberg, dass Iran nach mehreren Wochen Krieg über 1.000 Raketen verfügt, die das Territorium der USA erreichen können. Darüber hinaus wird geschätzt, dass die libanesische Gruppe Hisbollah zwischen 8.000 und 10.000 Kurzstreckenraketen besitzt, was die israelische Seite als ernsthafte Bedrohung ansieht. Diese Informationen unterstreichen die Schwere der Bedrohung, die Iran für die Region und die internationale Sicherheit darstellt.

Insgesamt bleibt die Situation im Persischen Golf angespannt, und die weiteren Schritte Irans könnten erhebliche Auswirkungen auf den Verlauf des Konflikts haben. Angesichts der ständigen Bedrohung durch Iran müssen die USA und Israel ihre Strategien zur Gewährleistung der Sicherheit in der Region überdenken, um auf die sich ständig verändernde Bedrohungslage angemessen zu reagieren.