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Gouverneur der Murmansker Region bestätigt den Tod von Generalleutnant Alexander Otruschenko bei Absturz eines An-26 in der Krim

Der Gouverneur der Murmansker Region der Russischen Föderation, Andrei Tschibis, hat die Informationen über den Tod von Generalleutnant Alexander Otruschenko, der bei dem Absturz eines Militärtransportflugzeugs An-26 in der vorübergehend besetzten Krim am 31. März ums Leben kam, bestätigt.

Der Gouverneur der Murmansker Region der Russischen Föderation, Andrei Tschibis, hat am Montag, dem 6. April, über die russische Nachrichtenagentur Interfax die Bestätigung gegeben, dass unter den Opfern des Absturzes des Militärtransportflugzeugs An-26, der sich in der vorübergehend besetzten Krim ereignete, Generalleutnant Alexander Otruschenko war. Diese tragische Nachricht wirft ein Schlaglicht auf die militärischen Ereignisse in der Region und die damit verbundenen Risiken für die russischen Streitkräfte.

Laut vorläufigen Informationen von Tschibis waren unter den Opfern des An-26-Absturzes auch Soldaten der Nordflotte. Das Militärtransportflugzeug stürzte in der Nähe des Dorfes Kujbyschewe im Bakhchisarai-Bezirk ab. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass eine technische Fehlfunktion als wahrscheinliche Ursache für den Absturz in Betracht gezogen wird, während die genauen Umstände der Tragödie noch unklar sind.

Berichten russischer Propagandamedien zufolge könnte das Flugzeug gegen einen Felsen geprallt sein, was als mögliche Ursache für den Absturz angesehen wird. Nach Angaben des Ermittlungsdienstes der Russischen Föderation befanden sich 30 Personen an Bord des Flugzeugs, darunter sieben Besatzungsmitglieder. Leider kamen alle Insassen bei dem Unglück ums Leben.

Am 2. April berichtete die BBC unter Berufung auf Quellen, dass sich Generalleutnant Alexander Otruschenko wahrscheinlich an Bord des abgestürzten An-26 befand. Diese Information wurde von Gouverneur Tschibis bestätigt, was die Bedeutung der verstorbenen Person im Kontext der militärischen Ereignisse unterstreicht.

Alexander Otruschenko, geboren am 15. März 1965, war von 2010 bis 2013 Kommandeur der Marinefliegerei der Schwarzmeerflotte Russlands. Danach übernahm er das Kommando über die Marinefliegerei der Nordflotte und führte auch die 45. Armee der Luftstreitkräfte und Luftabwehr der Nordflotte. Im Jahr 2019 wurde ihm der Rang eines Generalleutnants verliehen, was seinen bedeutenden Beitrag zur Militärgeschichte belegt.

Es ist erwähnenswert, dass Otruschenko 2014 an der Annexion der Krim beteiligt war und später auch in die russische Militäroperation in Syrien involviert war, was seine aktive Teilnahme an militärischen Konflikten verdeutlicht, die internationale Kritik ausgelöst haben. Im Jahr 2024 wurde Alexander Otruschenko zum Kommandeur des gemischten Luftfahrtkorps der Nordflotte ernannt, was erneut seine Bedeutung in der militärischen Hierarchie Russlands unterstreicht.

Dieser Absturz stellt ein weiteres tragisches Kapitel in der Geschichte der militärischen Luftfahrt Russlands dar, die immer wieder mit ähnlichen Vorfällen konfrontiert ist. Die Behörden setzen die Ermittlungen zu den Ursachen des Absturzes fort, jedoch wurden bisher keine offiziellen Schlussfolgerungen veröffentlicht.