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Französische Staatsbürger Cécile Kohler und Jacques Paris kehren nach dreieinhalb Jahren Haft im Iran nach Hause zurück

Die französischen Staatsbürger Cécile Kohler und Jacques Paris, die dreieinhalb Jahre lang im Iran wegen Spionageverdachts inhaftiert waren, kehren endlich in ihre Heimat zurück. Diese bedeutende Nachricht wurde am 7. April von Präsident Emmanuel Macron verkündet.

Die französischen Staatsbürger Cécile Kohler und Jacques Paris, die über dreieinhalb Jahre im Iran inhaftiert waren, dürfen endlich nach Hause zurückkehren. Diese wichtige Nachricht gab Präsident Emmanuel Macron am 7. April bekannt und äußerte sein Erleichterung über die Freilassung seiner Landsleute.

„Cécile Kohler und Jacques Paris sind frei und auf dem Weg nach Frankreich, nach dreieinhalb Jahren Haft im Iran. Dies ist eine große Erleichterung für uns alle und natürlich für ihre Familien“, schrieb Macron in einem Beitrag auf der sozialen Plattform X, die früher als Twitter bekannt war.

Der Präsident betonte zudem, dass die Freilassung von Kohler und Paris durch die Vermittlung des Oman möglich wurde. Er dankte der Regierung des Oman, den staatlichen Stellen und allen Bürgern, die, wie er sagte, unermüdlich daran gearbeitet haben, die festgehaltenen Franzosen zurückzubringen.

Auch der französische Außenminister Jean-Noël Barrot bestätigte diese Informationen und berichtete, dass er telefonisch mit den befreiten Staatsbürgern gesprochen habe, die ihre Emotionen und die Freude über die bevorstehende Rückkehr in ihr Heimatland und zu ihren Angehörigen teilten.

Der Fernsehsender BFMTV berichtete, dass die freigelassenen Franzosen am Morgen des 7. April den Iran verlassen haben. Derzeit befinden sie sich in Aserbaidschan, wo sie voraussichtlich weitere Schritte zur Rückkehr nach Hause unternehmen.

Der Anwalt von Kohler und Paris äußerte Besorgnis über die Bedingungen ihrer Haft und wies darauf hin, dass während ihrer Inhaftierung im Iran Folter gegen sie angewendet wurde. Dies führte nicht nur zu Empörung in den Familien der Inhaftierten, sondern auch unter Menschenrechtsaktivisten, die solche Praktiken als inakzeptabel erachten.

Cécile Kohler, eine 41-jährige Literaturdozentin, und der 72-jährige pensionierte Lehrer Jacques Paris wurden im Mai 2022 am letzten Tag ihrer Urlaubsreise im Iran festgenommen. Sie wurden Opfer politischer Spiele, die in dieser Region häufig stattfinden, wo die internationalen Beziehungen angespannt bleiben.

Im Oktober 2025 wurden sie zu 20 und 17 Jahren Haft wegen Spionage verurteilt. Allerdings wurden sie im November desselben Jahres freigelassen, durften jedoch das Gebiet des Iran nicht verlassen, was eine neue Welle von Protesten seitens ihrer Familien und Menschenrechtsaktivisten auslöste.

Am 16. März forderte Präsident Macron den iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian auf, Cécile Kohler und Jacques Paris so schnell wie möglich nach Frankreich zurückzubringen und betonte die Wichtigkeit des Schutzes der Rechte seiner Bürger im Ausland. Dieser Fall ist ein weiteres Beispiel für die komplexen internationalen Beziehungen, die das Leben gewöhnlicher Menschen beeinflussen.

Jetzt, da Kohler und Paris endlich nach Hause zurückkehren, dient ihre Geschichte als Erinnerung daran, wie wichtig es ist, die Menschenrechte zu schützen und diplomatische Beziehungen aufrechtzuerhalten, selbst unter den schwierigsten Umständen.