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Außenminister der Ukraine und Israels besprechen die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Ländern und koordinieren weitere Kontakte auf verschiedenen Ebenen

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiga hat in einem wichtigen Gespräch mit seinem israelischen Kollegen Gideon Sa'ar die aktuellen Herausforderungen und die geopolitische Lage im Nahen Osten erörtert.

Kyjiw, 3. April. Der Minister für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine, Andrij Sybiga, berichtete über ein bedeutendes Gespräch, das er am Donnerstag mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Sa'ar führte. Während des Austauschs wurden nicht nur die aktuellen Fragen, die die Ukraine betreffen, sondern auch die zunehmend relevante Situation im Nahen Osten im Kontext der modernen Geopolitik erörtert.

Sybiga, der sich an seine Follower in den sozialen Medien wandte, gratulierte Sa'ar zum Beginn des Pessach, eines der wichtigsten Feste in der jüdischen Tradition. Der Minister betonte, dass er im Rahmen des Gesprächs seinen israelischen Kollegen über die aktuelle Lage an der Front in der Ukraine informierte und dabei auf die Widerstandsfähigkeit des ukrainischen Volkes während des härtesten Winters hinwies, den das Land je erlebt hat.

Insbesondere erinnerte Sybiga an den Jahrestag der Tragödie von Bucha, die eine eindringliche Mahnung an die Notwendigkeit darstellt, die Verantwortlichen für die russischen Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. Er hob hervor, dass dieses Thema für die Ukraine und die internationale Gemeinschaft von äußerster Wichtigkeit bleibt.

In seiner Mitteilung drückte der Minister auch seinen Dank an Israel für die Unterstützung aus, die das Land der Ukraine gewährt hat, insbesondere im Energiesektor. Sybiga erwähnte die Generatoren, die den Ukrainern geholfen haben, den kalten Winter zu überstehen, der für viele Familien eine große Herausforderung darstellte.

Während des Gesprächs wurden Wege zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Israel sowie zur Stärkung der bilateralen Beziehungen erörtert. Sybiga betonte die Bedeutung der Aufrechterhaltung eines hohen Niveaus des strategischen Dialogs zwischen den Ländern und koordinierter Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen.

Darüber hinaus konnten die Parteien die Verschärfung der Sicherheitslage im Nahen Osten nicht ignorieren. Sybiga äußerte klar die Position der Ukraine und verurteilte die destabilisierenden Handlungen Irans. Er unterstrich die Bereitschaft der Ukraine, die konstruktive Zusammenarbeit mit Israel bei der Bewältigung gemeinsamer Sicherheitsherausforderungen fortzusetzen, die beide Staaten betreffen.

Gideon Sa'ar bedankte sich seinerseits bei seinem ukrainischen Kollegen für die Pessach-Grüße sowie für die Solidarität mit der Ukraine zum vierten Jahrestag der Bucha-Tragödie. Er betonte, dass die Bedeutung der Lösung des Iran-Problems für die Sicherheit nicht nur der Ukraine, sondern auch für Europa insgesamt von entscheidender Bedeutung ist.

Sa'ar stellte außerdem fest, dass während des Gesprächs die Fragen des Krieges in der Ukraine und im Iran erörtert wurden. Er hob hervor, dass die dramatische Schwächung des iranischen Terrorregimes und seines militärischen Potenzials einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Ukraine und der Sicherheit Europas darstellt. Diese Worte unterstreichen die enge Verbindung zwischen den Sicherheitsherausforderungen in der Region und der Situation in der Ukraine.

Somit stellte das Treffen zwischen den Außenministern der Ukraine und Israels einen wichtigen Schritt zur Stärkung der bilateralen Beziehungen sowie zur Koordinierung gemeinsamer Anstrengungen zur Bekämpfung der Bedrohungen dar, die beiden Ländern gegenüberstehen. Diese Zusammenarbeit hat das Potenzial, die Grundlage für die weitere Entwicklung einer strategischen Partnerschaft zwischen der Ukraine und Israel zu bilden.