Hochrangige US-Delegation nach Ostern in Kiew erwartet
Der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Kyrylo Budanov, erwartet, dass eine hochrangige Delegation der USA nach den Osterfeiertagen in Kiew eintrifft. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Sonntag, den 5. April.
Der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Kyrylo Budanov, hat angekündigt, dass eine hochrangige Delegation aus den Vereinigten Staaten nach den Osterfeiertagen in die ukrainische Hauptstadt Kiew reisen wird. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg vom Sonntag, den 5. April, wird die Delegation voraussichtlich nach dem 12. April eintreffen.
Die Delegation wird Berichten zufolge von dem speziellen Gesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, sowie von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Donald Trump, angeführt. Zudem könnte sich auch der republikanische Senator Lindsey Graham der Gruppe anschließen. Budanov äußerte sich optimistisch über den bevorstehenden Besuch und erklärte: "Kushner, Witkoff, Lindsey Graham – das sind die Personen, die wir erwarten. Wer noch dabei sein wird, werden wir sehen."
Er betonte, dass dieser Besuch möglicherweise zu bedeutenderen Sicherheitsgarantien für die Ukraine führen könnte. "Wir haben schon lange definiert, was wir wollen. Ich denke, dass dies bald umgesetzt wird", fügte er hinzu und unterstrich, dass im Bereich der Sicherheitsgarantien "wir definitiv Fortschritte erzielt haben".
Darüber hinaus berichtete Budanov, dass internationale Partner die Ukraine gebeten hätten, ihre regelmäßigen Luftangriffe auf russische Raffinerien einzustellen. Dies sei eine Reaktion auf die steigenden Weltmarktpreise für Öl und Treibstoff, die durch den Krieg im Nahen Osten verursacht wurden.
Der geplante Besuch erfolgt nach zwei Tagen intensiver Gespräche in Florida am 23. März, bei denen Witkoff und Kushner mit ukrainischen Vertretern zusammentrafen. Obwohl russische Beamte an diesen Gesprächen nicht teilnahmen, betonte Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass die Diplomatie weiterhin auf humanitäre Fragen fokussiert sei, wie etwa den Austausch von Kriegsgefangenen.
Dennoch bleiben die formellen trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine auf Eis. Der Kreml bestätigte, dass die Kontakte mit Kiew auf humanitäre Themen beschränkt sind, während der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Hrihorij Tichyj, erklärte, dass umfassendere Konsultationen "verzögert, aber nicht abgesagt" wurden.
Dieser bevorstehende Besuch unterstreicht die Bedeutung internationaler Unterstützung für die Ukraine inmitten des anhaltenden Krieges und der wachsenden sicherheitspolitischen Herausforderungen. Ukrainische Offizielle hoffen, dass die Zusammenarbeit mit den USA und anderen Verbündeten zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes und zur Gewährleistung von Stabilität in der Region führen wird.