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Geologische Rätsel des Green River erhalten Erklärung durch lithosphärisches Absinken

Ein geologisches Rätsel, das mit dem Green River verbunden ist und Wissenschaftler 150 Jahre lang beschäftigt hat, hat nun eine technische Erklärung erhalten. Eine Studie unter der Leitung von Dr. Adam Smith von der Universität Glasgow hat gezeigt, dass lithosphärisches Absinken der Schlüsselmechanismus war, der es dem Fluss ermöglichte, eine 700 Meter tiefe Schlucht durch die Uinta-Berge in Utah zu schneiden.

Ein geologisches Rätsel, das mit dem Green River verbunden ist und Wissenschaftler 150 Jahre lang beschäftigt hat, hat nun eine technische Erklärung erhalten. Eine Studie unter der Leitung von Dr. Adam Smith von der Universität Glasgow hat gezeigt, dass lithosphärisches Absinken der Schlüsselmechanismus war, der es dem Fluss ermöglichte, eine 700 Meter tiefe Schlucht durch die Uinta-Berge in Utah zu schneiden.

Interessanterweise hat der Green River diese Schlucht durchbrochen, obwohl der 4 Kilometer hohe Gebirgszug bereits 40 Millionen Jahre früher entstanden ist als der Fluss selbst. Anstatt das Hindernis zu umgehen, nutzte der Fluss ein temporäres vertikales Absinken der Erdkruste, das durch die Ansammlung schwerer Mineralfraktionen an der Basis der Lithosphäre ermöglicht wurde.

Der Prozess des lithosphärischen Absinkens besteht darin, dass, wenn die Masse schwerer Mineralien einen kritischen Punkt erreicht, sie beginnt, in den Erdmantel einzutauchen. Dies wirkt wie ein unsichtbarer Anker, der die Oberfläche nach unten zieht. In dem Moment, in dem die lithosphärische "Tropfen" von der Kruste abreißt, federt die Oberfläche zurück, was zur Bildung eines charakteristischen kuppelförmigen Anstiegs rund um den Epizentrum der Ereignisse führt.

Dr. Adam Smith weist darauf hin, dass die Vereinigung der Flüsse Green und Colorado vor Millionen von Jahren den kontinentalen Wasserscheide Nordamerikas verschoben hat. Dies schuf eine Linie, die die Becken des Atlantischen und des Pazifischen Ozeans trennt, und formte neue Grenzen für Lebensräume, die deren Evolution beeinflussten.

Technische Bestätigungen der Hypothese kamen durch Ergebnisse von seismischen Röntgenuntersuchungen des Untergrunds. In einer Tiefe von etwa 200 Kilometern unter der Region wurde eine kalte Anomalie mit einem Durchmesser von bis zu 100 Kilometern entdeckt, die als abgetrennte Krustenteile identifiziert wurde. Diese Entdeckung stellt einen wichtigen Schritt im Verständnis der geologischen Prozesse dar, die in dieser Region abliefen.

Zusätzlich weist mathematische Modellierung darauf hin, dass der Abbruch eines Teils der Kruste vor zwei bis fünf Millionen Jahren stattfand. Diese Zahlen korrelieren perfekt mit der Zeit der Bildung des heutigen Flussverlaufs, was die Genauigkeit der durchgeführten Studien belegt. Neben der Tomographie spricht auch die anomale Dicke der Kruste unter den Uinta-Bergen dafür, die mehrere Kilometer dünner ist, als es die isostatische Gleichgewicht für eine solche Gebirghöhe erfordert, was den Verlust der unteren Schicht bestätigt.

Somit beleuchtet die Forschung von Dr. Adam Smith und seinem Team nicht nur die geologischen Prozesse der Vergangenheit, sondern eröffnet auch neue Horizonte für das Verständnis der Evolution natürlicher Landschaften und deren Einfluss auf Ökosysteme.