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Generalstab bestätigt Angriff auf Ölhafen in der Region Leningrad, Russland

Am 7. April 2023 führten die ukrainischen Streitkräfte einen Angriff auf den Ölhafen 'Ust-Luga Oil' in der Region Leningrad, Russland, durch. Diese Information wurde vom Generalstab der ukrainischen Streitkräfte über soziale Medien bestätigt und weist auf erhebliche Schäden an der Einrichtung hin.

Am 7. April 2023 führten die ukrainischen Streitkräfte einen gezielten Angriff auf den Ölhafen 'Ust-Luga Oil', der sich in der Region Leningrad in der Russischen Föderation befindet, durch. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigte diese Informationen über soziale Netzwerke und betonte, dass der Angriff erhebliche Schäden an der Infrastruktur verursacht hat. Diese offensive Maßnahme ist Teil der umfassenden Strategie der Ukraine, um die militärischen Kapazitäten Russlands zu schwächen.

Laut den Angaben des Generalstabs wurden vorläufig drei Tanks beschädigt, die dem Unternehmen 'Transneft-Baltika' gehören. Dieser Hafen spielt eine entscheidende Rolle in der Exportinfrastruktur für Erdölprodukte in Russland. Die Einnahmen aus dem Betrieb dieses Terminals fließen in die Fortsetzung der militärischen Aggression gegen die Ukraine. Daher hat der Angriff auf dieses strategisch wichtige Objekt das Ziel, die Ressourcen zu verringern, die zur Kriegsführung eingesetzt werden.

Derzeit werden die genauen Ausmaße der Schäden noch ermittelt, jedoch ist bereits offensichtlich, dass der Angriff erhebliche Auswirkungen hatte. Zudem gab der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auch Informationen über die Ergebnisse eines vorherigen Angriffs bekannt, der am 5. April stattfand. Bei diesem Angriff wurde der Hafen 'Transneft-Port Primorsk' getroffen, wobei drei Tanks des Typs RVS-20000 beschädigt wurden, was zu einem Brand von Erdölprodukten führte.

Die Tanks vom Typ RVS-20000 haben ein Volumen von 20.000 m³ und sind eine gängige Bauweise, die für die langfristige Lagerung von Öl, Erdölprodukten und anderen leicht entzündlichen Flüssigkeiten verwendet wird. Schäden an solchen Tanks können ernsthafte ökologische Folgen nach sich ziehen und erhebliche finanzielle Verluste für das Unternehmen 'Transneft' verursachen.

Darüber hinaus wurden während des Angriffs am 5. April auch Elemente der Anlagen zur primären Verarbeitung von Rohöl beschädigt, insbesondere die Anlagen AVT-6 und AVT-1 sowie die Anlage 19/6, die in der Produktion von Erdölbitumen eingesetzt wird. Diese Anlagen sind entscheidend für die Ölverarbeitung, und ihre Beschädigung könnte erhebliche Auswirkungen auf die Produktionskapazitäten des Unternehmens haben.

Die Angriffe auf Ölobjekte in Russland verdeutlichen die zunehmende Aktivität der ukrainischen Streitkräfte im Kontext der Bekämpfung der russischen Aggression. Sie unterstreichen auch die Bedeutung der Zerschlagung logistischer Ketten, die Ressourcen für den Krieg bereitstellen. Angesichts der aktuellen Situation ist zu erwarten, dass die ukrainischen Streitkräfte diese Strategie auch in Zukunft fortsetzen werden.