Generalstab: Russland hat seit dem 24. Februar 2022 in der Ukraine 1.304.490 Soldaten verloren
Laut den am 6. April veröffentlichten Daten des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine hat Russland seit Beginn des großangelegten Übergriffs am 24. Februar 2022 1.304.490 seiner Soldaten in der Ukraine verloren. Diese Zahlen verdeutlichen die enormen menschlichen Verluste, die Russland im Verlauf des Konflikts erlitten hat, der mittlerweile über zwei Jahre andauert.
Gemäß den am 6. April veröffentlichten Informationen des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine hat Russland seit dem Beginn seines großangelegten Übergriffs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 insgesamt 1.304.490 Soldaten verloren. Diese erschreckende Zahl hebt die Dimensionen der menschlichen Verluste hervor, die Russland im Verlauf des Konflikts erlitten hat, der nun schon über zwei Jahre andauert und zahlreiche Opfer auf beiden Seiten gefordert hat.
In den letzten 24 Stunden hat das russische Militär 940 weitere Verluste hinnehmen müssen. Der Bericht des Generalstabs führt zudem detaillierte Zahlen zu den Verlusten an Militärgerät auf: Russland hat 11.841 Panzer, 24.360 gepanzerte Kampfmaschinen, 87.614 Fahrzeuge und Tankwagen, 39.497 Artilleriesysteme, 1.719 Mehrfachraketenwerfer, 1.338 Systeme zur Luftabwehr, 435 Flugzeuge, 350 Hubschrauber, 221.396 Drohnen, 33 Schiffe und Boote sowie zwei U-Boote verloren. Diese Zahlen verdeutlichen nicht nur die militärischen Rückschläge Russlands, sondern auch die fortwährenden Herausforderungen, mit denen die russischen Streitkräfte konfrontiert sind.
Der Generalstab der Ukraine gibt keine eigenen Verlustzahlen während des großangelegten Übergriffs bekannt, um die operative Geheimhaltung zu wahren. Obwohl ukrainische Beamte selten konkrete Zahlen nennen, hat Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Gespräch mit France TV am 4. Februar angemerkt, dass mindestens 55.000 ukrainische Soldaten seit Beginn des großangelegten Krieges gefallen sind, während viele weitere als vermisst gelten. Diese Angaben unterstreichen die Tragik und den menschlichen Preis, den der Konflikt fordert.
Die Intensität des Einsatzes russischer Drohnen und die anhaltenden Kämpfe erschweren es der Ukraine, die Leichname gefallener Soldaten zurückzuholen, was für die Identifizierung durch DNA-Analyse notwendig ist. Unabhängige westliche Analysezentren bestätigen, dass die Verluste Russlands die ukrainischen Verluste bei weitem übersteigen. Beispielsweise schätzt das Center for Strategic and International Studies (CSIS) das Verhältnis der Verluste auf etwa 2,5:1 oder 2:1 zugunsten der Ukraine.
In einem Bericht des CSIS aus Januar 2026 wird geschätzt, dass die Ukraine zwischen Februar 2022 und Dezember 2025 zwischen 500.000 und 600.000 Verluste erlitten hat, von denen zwischen 100.000 und 140.000 als gefallen gelten. Diese Zahlen verdeutlichen die Komplexität der Situation an der Front und die enormen menschlichen Verluste, die beide Seiten des Konflikts erleiden. Die anhaltenden Kämpfe und die damit verbundenen Herausforderungen zeigen, wie wichtig es ist, die humanitäre Situation zu berücksichtigen und Lösungen für die Rückführung der gefallenen Soldaten zu finden.