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Fonds zur Unterstützung der Energieversorgung bereit, über 195 Millionen Euro für dringende Bedürfnisse umzuschichten - Schmyhal

Der Fonds zur Unterstützung der Energieversorgung der Ukraine ist bereit, über 195 Millionen Euro für dringende Bedürfnisse umzuschichten, wie der erste Vizepremierminister und Energieminister der Ukraine, Denis Schmyhal, bekannt gab.

Der Fonds zur Unterstützung der Energieversorgung der Ukraine hat angekündigt, über 195 Millionen Euro für dringende Bedürfnisse umzuschichten. Diese Information wurde von Denis Schmyhal, dem ersten Vizepremierminister und Energieminister der Ukraine, in einem Telegram-Beitrag nach einem Gespräch mit dem Direktor des Sekretariats der Energiegemeinschaft, Artur Lorkowski, veröffentlicht. Während dieses Gesprächs wurden die wesentlichen Prioritäten für die Vorbereitung der Ukraine auf die Heizsaison erörtert.

Schmyhal betonte, dass alle kritisch notwendigen Geräte für die Energieversorger bis Ende Oktober in der Ukraine bereitstehen und einsatzbereit sein müssen. "Der Fonds ist derzeit bereit, über 195 Millionen Euro an Spendengeldern für dringende Bedürfnisse umzuschichten. Unsere Teams erstellen bereits eine Liste der dringenden Anfragen. Bereits auf dem Weg ist Energieausrüstung im Wert von über 200 Millionen Euro, die bis zum Beginn der Heizsaison in der Ukraine eintreffen soll. Wir sind unseren Partnern für diese Unterstützung dankbar", erklärte der Minister.

Darüber hinaus informierte Schmyhal, dass gegenwärtig zusätzliche Mechanismen für direkte oder überfällige Einkäufe im Rahmen des Fonds zur Unterstützung der Energieversorgung entwickelt werden. Dies zeigt die aktiven Maßnahmen der Regierung zur Gewährleistung der energetischen Stabilität im Land, insbesondere angesichts der bevorstehenden Heizsaison.

Der Minister hob auch hervor, dass bereits 15 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 225,1 Millionen Euro mit Unterstützung des Fonds finanziert wurden. Dank dieser Bemühungen wurden in der Ukraine bereits 223,9 Megawatt zusätzliche Kapazität in Betrieb genommen, während sich weitere 303,7 Megawatt in verschiedenen Vorbereitungsstadien befinden. Dies belegt, dass der Fonds aktiv an der Verbesserung der Energieinfrastruktur des Landes arbeitet.

Es ist erwähnenswert, dass im März 2026 der Fonds zur Unterstützung der Energieversorgung der Ukraine 3,2 Millionen Euro erhalten hat und die Gesamtsumme der Beiträge bis heute 1,854 Milliarden Euro beträgt. Über den Mechanismus des Fonds wurden im März Verträge über die Lieferung von kritisch notwendiger Ausrüstung im Wert von etwa 41,7 Millionen Euro unterzeichnet, was die Bedeutung internationaler Unterstützung in diesem Bereich unterstreicht.

Somit tragen die aktiven Maßnahmen des Fonds zur Unterstützung der Energieversorgung der Ukraine sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zur Vorbereitung des Landes auf die Winterperiode bei, was angesichts der aktuellen Energiekrise von besonderer Bedeutung ist.

Foto: Denis Schmyhal / Telegram

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