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FAO und EU stellen bis zu 150.000 Dollar an Zuschüssen für Aggregatoren im Gemüse- und Beerenanbau in sieben Regionen der Ukraine bereit

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union die Fortsetzung der Annahme von Anträgen für Zuschüsse an Aggregatoren im Gemüse- und Beerenanbau bekannt gegeben. Diese Initiative ist entscheidend für die Entwicklung des Agrarsektors in der Ukraine unter den aktuellen Herausforderungen.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat gemeinsam mit der Europäischen Union (EU) die Fortsetzung der Annahme von Anträgen für Zuschüsse an Aggregatoren im Bereich Gemüse- und Beerenanbau bekannt gegeben. Diese wichtige Initiative wurde von der FAO-Vertretung in der Ukraine kommuniziert und unterstreicht die Relevanz dieser Maßnahme für die Weiterentwicklung des Agrarsektors in Anbetracht der gegenwärtigen Herausforderungen.

Gemäß den Informationen, die auf der offiziellen Facebook-Seite der Organisation veröffentlicht wurden, wurde das Zuschussprogramm ins Leben gerufen, um Unternehmen zu unterstützen, die aktiv zur Integration kleiner Landwirte in die Lieferketten beitragen. Dies bedeutet, dass die Zuschüsse in erster Linie für Investitionen in Infrastruktur und Ausrüstung verwendet werden, die eine qualitativ hochwertige Lagerung, Verarbeitung und Lieferung von Produkten ermöglichen sowie neue Märkte für kleine Produzenten erschließen.

Die im Rahmen dieses Programms angebotenen Zuschüsse variieren zwischen 26.000 Dollar (entspricht 1,12 Millionen UAH) und 150.000 Dollar (6,46 Millionen UAH). An dem Programm können Unternehmen teilnehmen, die ein Aggregationsmodell rund um kleine Produzenten in sieben Regionen der Ukraine entwickeln: Wolyn, Transkarpatien, Iwano-Frankiwsk, Lwiw, Ternopil, Chmelnyzkyj und Tscherniwzi.

Die Annahme von Anträgen für die Zuschüsse erfolgt über das staatliche Agrarregister (DAR) und wird bis zum 17. April 2026 fortgesetzt. Dies gibt vielen Unternehmen die Möglichkeit, sich vorzubereiten und ihre Anträge einzureichen, um finanzielle Unterstützung für die Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle zu erhalten.

Diese Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie der FAO und der EU, die darauf abzielt, Wertschöpfungsketten im ukrainischen Agrarsektor aufzubauen. Sie soll kleinen und mittleren Betrieben helfen, die während des Krieges erheblichen Schwierigkeiten ausgesetzt waren, indem sie ihnen die Möglichkeit bietet, sich an die neuen Marktbedingungen anzupassen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Angesichts der zahlreichen Herausforderungen, mit denen der Agrarsektor der Ukraine konfrontiert ist, wie Produktionsrückgang, logistische Probleme und Zugang zu Märkten, wird die Unterstützung durch internationale Organisationen wie die FAO und die EU zunehmend wichtig. Dieses Zuschussprogramm könnte ein entscheidender Schritt zur Wiederherstellung und Entwicklung der Agrarwirtschaft in der Ukraine sein, was wiederum zur Gewährleistung der Ernährungssicherheit im Land beitragen würde.